#32 Home Coming Queen - Erschöpfung ist keine Reife: Was Muttersein wirklich mit uns macht

Shownotes

32 Home Coming Queen - Erschöpfung ist keine Reife: Was Muttersein wirklich mit uns macht

Macht dein Kind dich wirklich erwachsen?

„Seit ich Mutter bin, bin ich erwachsen geworden.“ Diesen Satz hören wir oft. Doch stimmt das wirklich?

In dieser Folge schauen wir genauer hin: Was verändert sich, wenn wir Mutter werden? Zwischen Wickeltisch, schlaflosen Nächten und der Verantwortung für einen kleinen Menschen wachsen wir an vielen kleinen Momenten. Gleichzeitig hält uns unser Kind einen Spiegel vor – und manchmal hören wir plötzlich die Sätze unserer eigenen Eltern aus unserem Mund.

Susanne spricht darüber, warum Mutterschaft nicht automatisch reifer macht, was hinter dem Druck steckt, immer die starke Mama sein zu müssen, und weshalb Erschöpfung keine Reife ist. Sie verbindet persönliche Erfahrungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um Matriszenz, Bindung und Mental Load.

Denn Verantwortung zu tragen ist etwas anderes, als alles allein tragen zu müssen. Du darfst Fehler machen, dich entschuldigen, deinen eigenen Weg als Mama finden und anerkennen, was du bereits geschafft hast. Eine Folge über das Erwachsenwerden im Mama-Alltag, alte Kindheitsmuster und die Frage, welche Mutter du eigentlich sein möchtest.

Du musst nicht perfekt sein. Gut genug reicht.

Deine Susanne   Mehr von mir:    Instagram:  @susanne.job.coaching.mentoring Email: info@susannejob.de Web: www.susanne.job.de  

Transkript anzeigen

00:00:03: Hallo ihr lieben Queens, ich habe jetzt wie die meisten von euch schon langsam wieder in den Alltag gestartet.

00:00:35: Die Sommerferien sind vorbei nur trotzdem tobt mit Einschulungen ersten Schultagen bei uns noch ein bisschen das Chaos so dass ich wieder in das Archiv geschaut habe und die Folgen nochmal rausgeholt.

00:00:48: es geht um das Thema Glaubenssätze Standard.

00:00:54: Deswegen hole ich sie nochmal raus, Oldboard Gold und wie immer ein bisschen zeitlos!

00:00:58: Und das ist ein Thema, woran wir uns auch immer wieder erinnern dürfen.

00:01:02: Also nehmt es mir nicht übel, macht's euch gemütlich, genieß den Start in das neue Schul- beziehungsweise Kita.

00:01:09: Jahr beginnt die letzte Runde für das Jahr zwanzig sechsundzwanzig Und wir hören uns das nächste Mal mit einer brandneuen Folge.

00:01:19: Ich verspreche es euch, viel Spaß beim Reinhören.

00:01:21: eurer Homecoming Queen Susie!

00:01:32: Hallo und herzlich willkommen bei Homecoming queen.

00:01:35: ich bin Susanne Jobe und in diesem Podcast treffen sich Herzverstand und Wissenschaft mit einer Prise Homoir am Küchentisch für Mamas die viel tragen viel leisten und sich dabei manchmal selbst verloren haben Wir nennen das Aus der Wissenschaft kommt Mattressenz, die Entwicklung von der Frau zur Mutter.

00:01:55: Und genau hier wollen wir hinsehen, verstehen und vielleicht auch an einer oder anderen Stelle neu wählen.

00:02:03: Stell dir vor es ist drei Uhr nachts draußen gewittert ist.

00:02:10: du findest das selber so ein bisschen unheimlich und hast vielleicht selber auch kein gutes Gefühl bei Gewitter und plötzlich tapsten die Schritte.

00:02:19: Taps, taps, taps!

00:02:21: Ein leises Schniefen Kleine Kohleaugen gucken dich an, die Kuscheldecke unter dem Arm und da kommt dieser Satz Mama.

00:02:32: Ich hab Angst!

00:02:35: Und du hörst dich plötzlich sagen ganz ruhig, ganz weich mit einer Stimme von der du gar nicht wusstest dass du sie hast ich bin da alles gut ich bin dar und mitten in diesem Satz passiert etwas Seltsames.

00:02:51: Du merkst das ist genau DER Satz den du dir als Kind selbst gewünscht hast Und jetzt bist du diejenige, die ihn sagt.

00:02:59: Vielleicht hast du diesen Satz auch schon gesagt oder gehört, seit ich Mutter bin, bin ich erwachsen geworden?

00:03:05: Oder?

00:03:07: Irgendwie hat mein Kind mich erwachsen gemacht!

00:03:10: Wir sagen das so leicht dahin und es klingt fast wie ein Kompliment an das Kind oder den Verdienst dieses Kindes.

00:03:18: aber stimmt das eigentlich?

00:03:20: Hat dein Kind dich erwachsengemacht?

00:03:23: Und wenn ja, wann denn

00:03:25: genau?!

00:03:26: Und was hat das mit dem Druck, den Erwartungen und der Verantwortung zu tun, die in dein Leben gezogen sind als du Mutter geworden bist?

00:03:34: Herzlich willkommen zur Folge drei unserer kleinen Reihe über das erwachsenen Erden im Elternsein.

00:03:41: In Folge eins haben wir gesehen, was wir mitten im Elternalltag ins Kind ich rutschen – und dass es so einen Erwachsenen gibt!

00:03:49: In Folge zwei ging es darum, dass wir nicht an einem einzigen Tag erwachsen werden sondern in vielen kleinen Momenten, in denen keiner kommt und wir's trotzdem machen.

00:03:58: Und ich hatte dir versprochen das über uns heute oder in den nächsten Folgen.

00:04:02: was wird genau heute sein?

00:04:04: Anschauen was dein Kind eigentlich mit ihr macht!

00:04:06: Ich verrate dir schon mal die Antworter ist vielleicht ehrlicher komplizierter und am Ende auch entlassender als der Spruches vermuten lässt.

00:04:17: Fangen wir dort an wo es für viele von uns beginnt.

00:04:22: Ich habe dir in der letzten Folge vom Wickeltisch erzählt.

00:04:25: Da liegt dieses kleine Bündel vor mir, was irgendwann mal angefangen hat sich aus einem Haufen von Zellen beziehungsweise eigentlich aus zwei Zellen und dann einen Haufen zählen.

00:04:34: Und dann wurde es immer mehr und plötzlich liegt das kleine bündeln vor mir und ich denke Puh!

00:04:40: Und dich muss ich jetzt groß kriegen.

00:04:45: Vielleicht kennst du deinen eigenen Wickeltischmoment.

00:04:48: Bei manchen ist es das Krankenhaus wenn sich wenn sie dich nach ein paar Tagen mit einem neuen geborenen Arm einfach entlassen und du denkst, die lassen uns jetzt wirklich alleine gehen?

00:04:57: Ohne Gebrauchseinweisungen.

00:04:59: Hand out!

00:05:01: Bei anderen ist es die erste Nacht zu Hause oder der Moment in dem das Kind zum ersten Mal richtig krank ist und du merkst, dass jetzt wirklich du entscheidest oder im besten Fall mit deinem Partner oder deiner Partnerin zu sein ob ihr zum Arzt fahrt oder nicht.

00:05:15: Das Besondere an diesem Moment ist gar nicht die Größe der Verantwortung.

00:05:19: Es ist, dass es kein später mehr gibt.

00:05:22: Vorher konntest du Dinge aufschieben?

00:05:24: Die Steuererklärung das klärende Gespräch der Angriff bei der Versicherung und die Entschuldigung bei der Freundin.

00:05:32: Du konntes sagen.

00:05:33: ich warte bis es mir besser geht.

00:05:35: Ich warte vielleicht noch bis ich mich sicherer fühle.

00:05:38: Ich watte vielleicht noch Bis ich's mir noch siebzigmal überlegt habe Und durchdacht habe.

00:05:46: Ein Baby wartet nicht Bist du ausgeschlafen bist.

00:05:50: Ein Kind hat jetzt Hunger, hat jetzt Angst, hat Jetzt-Fieber oder hat vielleicht auch jetzt seine fünf Minuten.

00:05:57: In Folge zwei habe ich gesagt Erwachsen wirst du in dem Moment, in dem du merkst dass keiner kommt.

00:06:04: Mit einem kind ist das nicht mehr nur ein Gefühl eigentlich.

00:06:09: es ist mir so ein Dauerzustand.

00:06:11: Du bist die Instanz und Ich finde dass sich das gleichzeitig ein bisschen stolz Und ein bisschen schwindelig anfühlen darf beides zusammen wie der Moment am Wicke-Tisch.

00:06:21: Da liegt das Baby, vielleicht sieht es so aus wie du, vielleicht auch aus wie der Vater, aber irgendwie ist es deins!

00:06:33: Das macht dich stolz.

00:06:34: und auf der anderen Seite ist da diese Verantwortung dieses kleine Wesen mit so kleinen Beinchen wo man nicht genau weiß wie man die Beinche jetzt in den Strampfleck kriegt und das macht schon einen echt ein bisschen schwindelig.

00:06:47: Beine zusammen Wieso oft im Eltern sein?

00:06:49: Dass es eine Ambivalenz gibt.

00:06:52: Und wenn ich dich frage, wann dein Kind dich erwachsen gemacht hat, denkst du vermutlich nicht an die Geburt sondern in die kleinen Momente.

00:06:58: Nicht dass die Geburnt unwichtig gewesen wäre.

00:07:01: Nicht das die Geburgte also in meinem Falle immer so ganz einfach gewesen wäre.

00:07:07: aber irgendwie war's für mich noch nicht so wirklich greifbar, daß das Kind da war.

00:07:12: Ich hab´s noch nicht gesehen, ich habe es noch nicht angefasst.

00:07:16: Die Geburt war eher so, das hat mit meinem Körper und mir passiert.

00:07:20: Diese kleinen Momente!

00:07:22: Das erste Mal dass du nein gesagt hast und es ausgehalten hast, dass dein Kind dich in diesem Moment einfach mal sogar nicht mochte.

00:07:29: Das erste mal dass du im Wartezimmer gemerkt hast ich muss die Frage stellen weil sonst ist sonst niemand tut.

00:07:34: Das erste Mal dass Du auf etwas verzichtest hast was Du unbedingt wolltest... ...und gar nicht lange darüber nachgedacht hast.

00:07:41: Das erste Mal, dass dein Kind etwas Schlimmes passiert ist und du ruhig geblieben bist.

00:07:45: Obwohl alles in dir gebebt hat!

00:07:48: Das sind kleine Meilensteine.

00:07:50: Das sind die kleinen Schritte aus Folge zwei.

00:07:52: nur das sie vielleicht jetzt ein Gesicht haben Erwachsen werden.

00:07:56: im Mamaalltag hat auch so einen Moment sich für mich total ins Gehirn gebrannt Und das war als wir eine große Reise geplant hatten nämlich nach Kanada beim frühen Erwachsen seinen Viel gereist und habe viel erlebt.

00:08:13: Und war auch echt immer so ein bisschen auf Abenteuer aus, und für mich war es erwachsen in Urlaub fahren wirklich dann so dass ich feststellen musste okay also lange Wanderung irgendwelche Action-Ausflüge die gehen mit Kind nicht und das war wirklich auch nicht wirklich einfach für uns als Paar beziehungsweise auch als Mutter zu akzeptieren.

00:08:36: ok wir tingeln jetzt Gefühl zwischen Spielplatz Spielplatz, Mall, Mittagsschlaf und Essen.

00:08:46: Aber dazwischen dass ich mal bestimmen darf was gemacht wird das ist irgendwie nicht so.

00:08:53: Das sind kleine Meilensteine die einfach so passieren Und jetzt vielleicht ein Bild haben Und das habe ich ja auch eigentlich in der letzten Folge schon gesagt.

00:09:01: Verantwortung haben und sich Erwachsenen fühlen, da sind zwei verschiedene Dinge!

00:09:05: Und genau da wird es interessant, denn dein Kind macht noch ein paar andere Dinge mit dir die weit über Verantwortung hinausgehen.

00:09:13: Ich hab dir nochmal ein paar davon mitgebracht.

00:09:14: Ich habe mal so'n bisschen gekramt... ...und erstens ist es was wir auch schon häufig in den Podcast folgender Vorarten im Laufe der Zeit dann kindenteilt ihr einen Spiegel vor.. ..und wie ich immer so schön sage Der ist ziemlich gnadenlos.

00:09:30: Du sitzt da, dein sechsjähriger Wein bei sein Brot nicht durchgeschnitten wurde, das er unbedingt ganz haben wollte.

00:09:36: und du merkst, du bist genervt nicht wegen des Brotes sondern weil dich dieses Wein an etwas erinnert vielleicht daran wie es sich anführt wenn die eigenen Tränen als zu viel galben.

00:09:48: oder du erschrickst dir bei einem Zaubersatz der dir herausrutscht den du kennst ein Handgriff mehr und es ist sofort weggeräumt.

00:09:57: Oder das habe ich jetzt schon dreimal gesagt.

00:10:01: Und du denkst ja so, äh, Entschuldigung?

00:10:03: Das ist nicht meine Stimme!

00:10:05: Das ist die Stimme meiner Eltern in meinem Mund.

00:10:07: und fast jeder von uns kennt diesen Moment an dem man kurz die Luft anhält und denkt, oh, ich hab gerade wie meine Mutter geklungen.

00:10:15: Und das Schöne ist der Spiegel zeigt nicht nur das was wir lieber nicht sehen würden er zeigt aber auch den Satz Ich bin da Auch den haben wir irgendwo her Aus Erfahrungen, in denen jemand für uns da war.

00:10:31: Das ist übrigens nicht nur ein Gefühl sondern ein gut erforschtes Phänomen.

00:10:35: aber dazu gleich mehr wenn die Wissenschaft an den Tisch kommt.

00:10:37: Da ist plötzlich diese neue Rolle und sie ersetzt die alte nicht einfach.

00:10:41: Sie mischt im Endeffekt alles neu durch Was dir früher wichtig war rutscht nach hinten Dinge dir egal waren werden riesig.

00:10:49: Du bist müde auf eine Art wie du vorher nicht kanntest Und gleichzeitig stärker als das Du, das je gedacht hättest wie es sein könnte.

00:10:58: Und genau das meinen wir hier im Podcast mit der Matressenz – die Entwicklung von der Frau zur Mutter an eine echte Entwicklungsphase mit allem was dazugehört.

00:11:08: Unsicherheit, Umbau, Zweifel, Wachstum und mittendrin fragen uns manchmal ganz leise, äh und wo bin eigentlich ich geblieben?

00:11:19: Wir dürfen, dass Mama werden halt auch wirklich ernst nehmen.

00:11:22: Es ist eine wichtige Phase in unserem Leben und ein echter Umbauprozess Und das zeigt natürlich sich auch im gewissen Anspannungsmomenten usw.

00:11:32: Drittens Dein Kind macht dich zu jemandem Halt.

00:11:38: In Folge zwei haben wir über das Netz gesprochen Das früher über uns war.

00:11:41: Mit Kind kehrt sich das um.

00:11:43: Du bist jetzt das Netz der sichere Hafen, die Person zu der dein Kind zurückkehrt wenn die Welt so groß wird.

00:11:51: Das ist eine grundsätzlich unfassbar schöne Aufgabe und gleichzeitig eine, die sich manchmal ganz schön einsam anfühlt weil du selbst plötzlich diejenige bist, die niemand mehr hat dir sie hält gefühlt.

00:12:06: Und auch hier gilt was wir letzte Folge gesagt haben Du musst nicht fertig erwachsen sein um einen sicheren Hafen zu sein.

00:12:13: Gut genug reicht.

00:12:15: Du musst vielleicht auch nicht den perfekten sicheren Hafen kennen, um ihn selbst zu haben.

00:12:20: Wer in einem unsicheren Hafengroß geworden ist weiß vielleicht viel besser wie ein sicherer Hafen funktioniert oder was es für eine Sicherheit im Hafen wirklich braucht.

00:12:32: und der vierte Gedanke mit deinem Kind kommt einen Drehbuch.

00:12:39: das vierte oder den vierten Punkt finde ich am wenigsten leicht.

00:12:43: Mit einem kind kommt ein Drehbuch ein riesiges, ungeschriebenes aber sehr lautes Drehbuch darüber wie eine gute Mutter zu sein hat.

00:12:53: Wie lange stillen?

00:12:54: Wann starteten wir mit Beikost?

00:12:56: Wie wann und wie häufig schlafen wir eigentlich?

00:13:00: Wie fördern wir das Kind am besten?

00:13:02: Waren in die Kita, waren zurück in den Job.

00:13:05: wie viel arbeiten, aber bitte nicht zuviel.

00:13:07: Wie viele da sein?

00:13:08: Aber bitte nicht so sehr!

00:13:10: Sei entspannt, aber gut informiert.

00:13:12: Sei geduldig, aber selbstklare Grenzen.

00:13:14: Sei ganz bei dem Kind, aber verliere dich bitte nicht selbst.

00:13:17: Gib alles, aber achte auf dich über Mutter in der Schule oder Überforderung.

00:13:23: Es gibt kaum ein Thema, bei dem du nicht mindestens drei Seiten hörst, dass du es falsch machst.

00:13:29: Und dann gibt es diesen Einsatz den ich aus meinem Kopf kenne.

00:13:33: Ich müsste ja jetzt die Starke sein.

00:13:36: Das ist der Satz, mit dem wir alles was weh tut unter den Teppich kehren – die Müdigkeit, die Zweifel, das Heimweh nach der Zeit davor.

00:13:43: Ich müsste jetzt die starke sein denn ich bin hier die Mama!

00:13:47: Was dahinter schenkt stammt uns auch gleich nochmal mit Zahlen an wenn wir die Wissenschaft an den Tisch holen.

00:13:52: aber vorher noch ein Gedanke, der mir wichtig ist.

00:13:55: Bevor wir die Wissenschaft zu uns rufen möchte ich noch einen Moment nutzen Für den vielleicht erwachsensten Heite, die es mit Kindern gibt.

00:14:04: Du hast dich im Ton vergriffen du hast gebrüllt obwohl du es nicht wolltest oder du hast dich zurück gesehen gezogen und geschmolten so wie wir das eins besprochen haben wie die perfekte sechsjährige.

00:14:16: Der Abend ist vorbei dein Kind liegt in Bett und dann gehst du nach einmal hin und sagst Du weißt was?

00:14:22: Das war nicht okay von mir.

00:14:24: Es tut mir leid Mama war irgendwie vielleicht auch ein bisschen überfordert.

00:14:30: Das ist unfassbar schwer, denn in diesem Satz steckt etwas das manche von uns als Kinder nie gehört haben.

00:14:36: Dass auch Erwachsene Fehler machen!

00:14:37: Dass auch erwachsene Gefühle haben!

00:14:39: Dass sich auch Erwachsenen manchmal richtig schlecht fühlen!

00:14:42: Dass vielleicht auch Erwrachsende mal traurig sind oder wütend und dass genau dann das auch mal passiert, dass man das einfach mal rauskommt und dass es das auch einfach mal vielleicht sogar bei der falschen Person nämlich Moment, bei dem Kind landet ist auch völlig normal.

00:15:01: Was wir aber lernen dürfen und was wir den Kindern ja auch weiterhin erzählen oder mal beibringen möchten ist Dass solche Dinge passieren.

00:15:11: wichtig ist dass wir daraus lernen und gucken wie hätte ich das denn vielleicht besser machen können?

00:15:15: Wie kann es denn nicht ständig und immer passieren?

00:15:19: Und trotzdem ist das unfassbar schwer Denn in diesem seites steckt etwas des manche von uns halt auch nie gelernt haben dass das eigentlich genau das Gegenteil vom Schmollen aus Folge eins als sechsjähriges Kind ist.

00:15:32: Im Kich entwartet man darauf, äh im Kind ich wartet mal darauf, dass der andere den ersten Schritt macht.

00:15:39: also wäre es in dem Fall das Kind was eigentlich keinen Sinn macht.

00:15:43: Immer wachsenen Ich gehst du als Erster auf ihn zu, also zum kind wenn Du Dich zur Hälfte im Recht fühlst.

00:15:50: Es entlastet übrigens auch dein Kind, denn es lernt in diesem Moment wie ich eben schon gesagt habe, dass das Eltern gibt die nie daneben liegen.

00:15:58: Es lernt Streit ist nicht das Ende der Beziehung danach kann es wieder gut werden.

00:16:02: Streit is'n nicht das Ende vom Liebhaben.

00:16:06: Streid ist ganz normal!

00:16:07: Die Frage ist nur, wie wollen wir den gemeinsam streiten?

00:16:11: Wenn wir sagen mein Kind hat mich erwachsen gemacht meinen wir manchmal eigentlich etwas ganz anderes.

00:16:18: Häufig benutzen wir diesen Satz, wenn wir eigentlich sagen wollen.

00:16:22: Ich musste von heute auf morgen funktionieren und das ist nicht dasselbe!

00:16:28: Du kannst in Verantwortung hineinwachsen oder du kannst hineingeworfen werden.

00:16:32: Letzte Folge haben wir den Begriff der Parentifizierung erwachsen werden müssen statt hineinzuwachsen Und als Mutter kann es sich manchmal so anfühlen.

00:16:41: Du wirst nicht reifer, du wirst irgendwie nur erschöpfter und Erschöpfung ist keine Reife Das darf man Einmal so sagen.

00:16:49: Wenn du seit Monaten nur noch auf Funktionieren geschaltet bist, bist du nicht erwachsener geworden?

00:16:54: Du bist müde geworden!

00:16:56: Das verdient keinen Applaus sondern Entlastung.

00:17:03: Es gibt einen großen Unterschied für mich zwischen Verantwortung tragen und das alles alleine tragen.

00:17:09: Das erste lässt uns wachsen und das zweite macht uns leer und müde.

00:17:14: Und damit sind wir bei dem Gedanken den ich dir heute eigentlich mitgeben möchte dein Kind macht dich nicht erwachsen.

00:17:23: Er stellt hier Fragen, die du als Erwachsene beantworten darfst.

00:17:26: drei Fragen vielleicht um genau zu sagen wer bin ich wenn ich nicht funktioniere?

00:17:34: wie wurde ich selbst getröstet und wie möchte ich trösten?

00:17:38: Und welche Erwartungen nehme ich an und welche nicht?

00:17:43: ob du erwachsen wirst entscheidet sich nicht bei der Geburt sondern an dem was du aus diesen fragen machst.

00:17:50: nochmal als kurzer Hinweis, dass man sich manchmal überfordert fühlt und es ist Phase gibt in dem man vielleicht auch nur funktioniert.

00:17:58: Auch das ist menschlich!

00:18:00: Nur häufig ist es so, dass wenn wir nur noch funktionieren und in einer langen, langen Periode halt einfach nur funktionieren wachsen wir nicht sondern wir laugen aus.

00:18:14: Aber jetzt wollen wir endlich die Wissenschaft an den Tisch holen und gucken mal was die Forschung dazu sagt.

00:18:19: Und ich warne dich vorab, sonst hast du in der Stelle ehrlicher und komplizierter als der Spruch.

00:18:24: Mein Kind hat mich erwachsen gemacht.

00:18:26: Beginnen wir mit einer ganz klassischen Idee.

00:18:28: Die Entwicklungspsychologe Eric Ericksen beschrieb das im mittleren Erwachsenalter eine zentrale Aufgabe wartet Generativität gegen Stagnation klingt klug.

00:18:40: Gemeint ist die Fähigkeit, sich um die nächste Generation zu kümmern.

00:18:43: Etwas weiterzugeben und über sich selbst hinaus Verantwortung zu übernehmen.

00:18:49: Erwachsen sein hängt damit nach Eriksen eng damit zusammen dass wir uns nicht nur um uns selbst drehen sondern dein Kind ist dafür eine sehr direkte Einladung aber nicht die einzige.

00:19:00: auch wenn Menschen begleitet anleitet oder unterrichtet lebt so halt auch Generativität weiter.

00:19:08: Jetzt kommt der Teil, den den Spruch ein bisschen kratzt.

00:19:12: Letzte Folge hatten wir das Social Investment Prinzip.

00:19:14: Wir werden gewissenhafter und stabiler weil wir so soziale Rollen übernehmen.

00:19:19: Naheliegend wäre dass die Rolle der Eltern schafft was besonders stark tut.

00:19:24: Ein internationales Forschungsteam um Fanschapping hat es im Jahr zweizigsechzehn genau untersucht.

00:19:30: Sie haben die Persönlichkeitsentwicklung von Menschen verglichen die zum ersten Mal Eltern wurden mit denen von Menschen ohne Kinder.

00:19:38: Ergebnis?

00:19:40: Für die Annahme, dass Eltern in Durchschnitt gewissenhafter verträglicher oder emotional stabiler werden als Nicht-Eltern fanden sie keine Belege!

00:19:50: Die Autorinnen und Autoren schreiben der Übergang zur Elternschaft schanne nicht mit einer Veränderung der durchschnittlichen Persönlichkeit zusammenzuhängen.

00:19:57: Schade Marmelade!

00:19:59: Das heißt NICHT, das nichts passiert!

00:20:02: Solche Studien messen Persönlichkeitsmerkmal per Fragebogen Und hier ist natürlich wie immer, kickt die Realität.

00:20:09: Die Theorie!

00:20:10: Sie messen nicht, wie erwachsen du dich fühlst – wie sich deine Identität verschiebt oder was du an Verantwortung spürst.

00:20:17: Der Befund sagt also nur es gibt kein Automatismus.

00:20:21: Elternschaft macht nichts von Selbstreife.

00:20:23: Also mit herausplumpsen des Kindes und legen auf den Witteltisch isst man nicht Erwachsener.

00:20:29: Das passt übrigens genau zu dem, was ich vorhin gesagt habe.

00:20:32: Dein Kind stellt die Frage – es macht dich nicht erwachsen!

00:20:35: Die Antworten musst du

00:20:36: geben!".

00:20:37: Und das ist trotzdem etwas Grundlegendes.

00:20:39: verändert, zeigt die Forschung zur Matrissens.

00:20:41: Der Begriff hat die Anthropologie in deiner Raphael neunzehnhundertseventig geprägt als Beschreibung des Übergangs zur Mutterschaft.

00:20:48: Eine Übersichtsarbeit eines Teams um Orchard, in der Fachzeitschrift Trans Incognitive Science.

00:20:56: fast zusammen was wir über Gehirn und Denken rund um Schwangerschaft und Geburt wissen.

00:21:01: Danach zeigt das mütterliche Gehirnen strukturelle und funktionelle Anpassung also das Gehirnt verändert sich auf organischer Ebene.

00:21:09: Eine viel zitierte Studie von Hochzimmer und Kollegen aus dem Jahr zehntzehnt, trägt sogar den Titel Schwangerschaft für zu langanhaltenden Veränderungen der Gehirnstruktur.

00:21:19: Und mal abseits der Wissenschaft.

00:21:20: wenn wir wieder zu uns an den Küchen Tisch kommen und unter Freunden reden kenne ich niemanden der sagt also Mutter sein hat mich so gar nicht verandert.

00:21:29: Ich bin auch genau dieselbe!

00:21:31: Ich denke genauso nicht bin genauso.

00:21:33: Und jetzt eine Zahl die viele von uns aus der Seele sprechen würden Rund achtzig Prozent der Mütter, also nicht nur bei mir am Küchentisch berichten das ihr Gedächtnis und ihr Denken rund um die Geburt schlechter geworden sind.

00:21:45: Das berühmte Mama gehören die Schwangerschaftsdemenz, die Stilldemenz und solche Sachen.

00:21:51: Die objektiven Tests zeigen meist nur kleine Unterschiede, die im Normbereich liegen als mögliche Gründe neben die Autoren und Autorinnen unter anderem Stress die gedankliche Beschäftigung mit dem Baby, verschwobene Prioritäten und eine höhere kognitive Last.

00:22:08: Und sie sagen auch selbst wie genau die Veränderungen im Gehirn mit Denken- und Erleben zusammenhängen?

00:22:13: Das ist noch gar nicht so richtig.

00:22:14: abschließend geklärt was ich daraus mitnehme Ich bin nicht dümmer geworden!

00:22:19: Ich bin nur anders ausgelastet.

00:22:21: Früher musste ich mir bemerken wo meine Socken sind.

00:22:25: heute merke ich mir Wo im besten Fall noch drei weitere Socken paralegen eigentlich sogar viel mit meinem Mann zusammen.

00:22:32: Ich muss nicht, kann ich spontan entscheiden wie ich meinen Essen strukturiere und dann esse ich das was gerade da ist sondern ich kümmere mich um meine gesamte Familie was das angeht zum Spiegel von vorhin also mit den Sätzen unserer Eltern in unserem Mund.

00:22:48: die Kinderpsychonalytikerei Selma Freyberg hat einen Bild geprägt dem wir bis heute zitiert wird Die Gespenster im Kinderzimmer Gemeint sind ungelöste Erfahrungen aus unserer eigenen Kindheit, die in der Elternschaft wieder auftauchen und sich im Kinderzimmer setzen.

00:23:04: Das ist das was ich immer mit den Geistern in unserem Rucksack meine.

00:23:07: Später haben andere Forschende entgänzt, dass dort nicht nur Gespenster sind sondern auch Engeln – liebevolle Erfahrungen, die uns tragen und die wir weitergeben!

00:23:16: Dazu passt der Grund Gedanke aus der Bindungstheorie, er sprach von inneren Arbeitsmodellen.

00:23:21: Aus unseren früheren Erfahrungen bauen wir eine Vorstellung davon wie Nähe Trost und Verlässlichkeit funktionieren.

00:23:28: Und die greifen wir oft als Eltern automatisch wieder auf.

00:23:32: Wenn wir uns jetzt noch mal daran erinnern dass es ja bei uns im Podcast auch immer darum geht das wir vielleicht ein bisschen was umschreiben Vielleicht zeugten wir nicht nur die bösen Gespenster oder die Bösegeister die aus unserem Rucksack immer wieder rauskommen diese Sätze die wir nie sagen wollten Dass uns die auffallen Sondern was für wundervolle Sätze wir eigentlich auch in unserem Alltag haben.

00:23:51: Die von unseren Eltern kommen, die vielleicht von den Freunden von unseren Eltern kommen... ...die vielleicht von anderen Erwachsenen, die uns in der Kindheit begleitet haben und es doch schon sehr geprägt haben.

00:24:03: Und zu dem erwachsenen Satz, den wir vorhin besprochen haben gibt es einen schönen Befunch aus der Seutlingsforschung.

00:24:11: Der Entwicklungspsychologe Tronic hat in seinen Beobachtungen von der Eltern-Kind-Intektion gezeigt, dass Eltern und Kind ständig auf den Takt geraten.

00:24:19: Das ist der Normalfall!

00:24:20: Entscheidend ist nicht es nie knirscht sondern das wieder nach wie ein Verbindung entsteht.

00:24:25: Er spricht von Bruch und Reparatur.

00:24:29: Donald Winnicott mit dem Gut genug meinte, dass wir letzte vorgehatten.

00:24:33: Eine gute Mutter ist nicht die, die nie daneben liegt sondern die, der zurückkommt.

00:24:37: Es ist wie so ein Spiel.

00:24:38: Wir spielen den Ball wie immer auch in Kommunikation.

00:24:41: Wir spielen den Ball und kriegen den Ball wieder zurück.

00:24:43: Wir müssen gucken was wir damit machen.

00:24:46: Und jetzt zur Druckerwartung und der gefühlten Verantwortung.

00:24:50: Die Soziologin Sharon Hayes hat in den neunziger Jahren das Ideal der intensive motherhood beschrieben Der intensiven Mutterschaft.

00:24:58: Eine gute Mutter, sodass ideal erzieht Kinder zentriert nach Expertenrat, emotional vorkommen Himmunggebungsvoll wird sehr viel Arbeit ohne finanziellen Aufwand.

00:25:09: Ein Ideal was sich kaum erfüllen lässt, an dem wir uns aber trotzdem messen!

00:25:13: Und wie sich das im Alter niederschleit zeigt auch der HKK Gesundheitsreport zum Thema Mental Load aus den Jahr twenty-fünfundzwanzig.

00:25:20: So wurden Tausend zwei Mütter und fünfhundertzwei Väter mit Kindern unter achtzehn dazu befragt.

00:25:25: Ich glaube, die Ergebnisse habe ich auch schon mal erwähnt.

00:25:28: Zweiundsechzig Prozent der Müttern bewerben die Belastung durch die Organisation des Familienalltags als Hochall.

00:25:35: Bei den Vätern sind es einundreißig Prozent!

00:25:38: Und dreiundsechszig Prozent sagen, dass sie an mehr als der Hälfte der Tage oder fast täglich allein dafür verantwortlich fühlen, das in der Familie alles funktioniert.

00:25:48: Unter anderem geben sie auch an, dass neunundseitig Prozent die Geschenke für Kindergeburtstag besorgen und achtundachtzig Prozent die Kinderkleidung.

00:25:58: Das sind Selbstauskünfte!

00:25:59: Und Sie zeigen vielleicht doch mehr ein Gefühl als es wirklich ist.

00:26:03: Aber man erlebt schon wie viel Last doch einfach in uns einfach inne wohnt?

00:26:11: Wenn ich das alles zusammenfahre, so gibt es kein Gesetz des Elternschafts automatisch reifermacht.

00:26:16: Es gibt aber sehr wohl einen Umbau Ein Spiegel und eine Last, die nicht gleichmäßig verteilt ist unter Umständen.

00:26:23: Und das erklärt warum sich dieses Ich Bin Erwachsen fühlen?

00:26:26: Ich bin erwachsen geworden für viele so schwer anfühlt!

00:26:29: Du wirst dich einfach erwachsen du wirst gefordert was daraus wird hast du in der Hand und musst es nicht alleine tragen.

00:26:39: So habe ich meine Mutterschaft auch erlebt und erlebe sie bis heute.

00:26:43: Es gibt immer wieder Meilensteine die ich erreiche angefangen mit dem Wickeltisch, mit der ersten Krankheit, den ersten Krankenhausbesuch an denen man wächst.

00:26:55: Aber wir wachsen halt auch immer mit.

00:26:58: oder ganz häufig ist wachsen nicht einfach und ein etwas zu lernen bedeutet doch immer ein weiter Weg dir oft mit Frustration einhergeht!

00:27:09: Und das funktioniert auch wenn wir... Oder das trifft leider auch zu wenn wir lernen wie man Mama wird dieses schwere Lernen, was sich manchmal einfach schwer anfühlt.

00:27:20: Und je schwerer etwas ist zu lernen, desto schöner es ist doch auch wenn man das geschafft hat.

00:27:25: und was haben wir schon alles erreicht?

00:27:28: Ich stelle immer wieder auf Facebook, hast du eigentlich... Eigentlich hast du das richtig gut gemacht!

00:27:34: Dann streiche ich dieses eigentlich und sage, nee weißt Du

00:27:37: was?!

00:27:37: Ich habe das richtig, richtig gut gemacht!

00:27:39: Schon wachsen wir halt rein und wir dürfen vielleicht auch erwachsen sein und dieses Erwachsenwerden und Reifer werden mehr Wissen und wirklich Kompetenz erwerben im Mama sein.

00:27:50: Und da auch in dieser individuellen Mama sein, ich mach nicht alles gleich.

00:27:55: bei uns läuft es halt auch einfach ein bisschen anders weil jede Familie ja auch anders ist.

00:27:59: Da ist es mir total wichtig dass wir da halt auch mal eine Erfolge weiter feiern.

00:28:03: wie ich den Kindern auch immer sage wenn wir das geschafft haben dann dürfen wir uns mal selber loben und dürfen wir das auch richtig feiern.

00:28:09: Ich möchte zusammenfassen und langsam auch zum Ende kommen bevor wir vielleicht noch ein paar Impulse zu mitnehmen bekommen, was wir heute gesehen haben.

00:28:20: Möchte ich nochmal klarstellen?

00:28:21: Ich finde mein Kind macht mich nicht automatisch erwachsen sondern es stellt mir die Fragen... Vielleicht sind das auch so ein bisschen wenn man's jetzt pathetisch nennen möchte Die Fragen des Lebens, die du beantworten darfst.

00:28:33: Wer möchtest Du denn eigentlich als Mama sein?

00:28:36: Zweitens Verantwortung tragen ist etwas Wichtiges!

00:28:39: Verantwortung Tragen ist etwas Schönes Aber Verantwortung Trage ist auch etwas anderes als alles allein zu tragen.

00:28:47: Drittens, dein Kind hält dir einen Spiegel vor eigentlich jeden Tag mit Gespenstern aber auch mit Engeln und wer diese Formulierung nicht mag Mit schönen Seiten, mit den blöden Spruchen die unsere... mit denen unsere Mütter, unsere Väter, unsere Omas uns schon genervt haben Aber auch mit den schönen Setzen, die wir bis heute auch übernehmen.

00:29:09: Und viertens Erschöpfung ist keine Reife, sondern die Akzeptanz gut genug reicht.

00:29:17: Dass auch Akzeptanzen einfach ein Mittel und Zweck sein kann um als Gut genug zu gelten und das Gut genug für uns auch einfach reichen darf.

00:29:27: Der erste Impulse nicht dir heute mitgeben möchte ist den Spiegel betreffend.

00:29:32: Nimm dir einmal einen Zettel wenn du magst Und schreib zwei Sätze auf.

00:29:38: Erstens welche zwei Sätzen sagst du deinem Kind die du vielleicht selbst als Kind gebraucht hättest.

00:29:44: Und zweitens schreib' ich mal zwei Sätze auf, die so sagst, wie du aber eigentlich aus deinem Mund nie hören wolltest oder die du auch selber nicht hören wolltest.

00:29:52: und schau dir beide an ohne sie zu bewerten!

00:29:55: Beim ersten darfst du stolz sein und beim zweiten darfst Du freundlich Zu dir sein Anerkennen wenn du magst.

00:30:02: loslassen und wachsen.

00:30:04: Vielleicht ist es auch anerkennen und mit einem Augenzwinkern weitergeben.

00:30:09: Und auch mit diesen Augenzwintern können wir das den Kindern weiter geben, weil häufig ist es auch... Das habe ich bei meinem Satz ein Handgriff mehr und es ist direkt weggebracht.

00:30:19: Erkenne ich jetzt als reifere Selbermutter den Sinn und Zweck dieses Satzes genau.

00:30:26: Und der dritte Impuls betrifft das Funktionieren.

00:30:29: Fragte ich, gibt es Situationen in denen nicht funktionieren mit Erwachsenseinverwechseln?

00:30:35: Und was wäre denn an dieser Stelle gut genug?

00:30:37: Nicht perfekt, nicht wie alle das machen.

00:30:40: Sondern einfach für mich gut genug und für meine Kinder gut genug... ...und für meine Familie gut genug!

00:30:45: Vielleicht auch noch für die Nachbarn gut genug.

00:30:47: Das ist keine Kapitulation.

00:30:50: Das ist kein Versagen und es ist kein Aufgeben sondern das ist eine Entscheidung.

00:30:55: Der letzte Impuls ganz kurz Wenn dir diese Woche etwas daneben geht oder in den nächsten zwei Wochen ein lauter Ton einen genervter Blick Ein Rückzug Dann geht zurück.

00:31:05: Nicht mit einer langen Erklärung, sondern mit einem Satz.

00:31:08: Das tut mir leid!

00:31:09: Es war nicht okay von mir.

00:31:11: Das ist keine Schwäche und verbinde es vielleicht auch noch in denen du deinen Kindern sagst wie's dir wirklich geht?

00:31:17: Das ist vermutlich das Erwachseste was du an diesem Tag wirklich tun kannst.

00:31:21: Und wenn ich so die Frage abschließen würde für die nächsten zwei Wochen Wenn dein Kind dich nicht erwachsen gemacht hat Sondern die Gelegenheit gegeben hat es zu werden Was hast du denn daraus gemacht bisher?

00:31:34: Und worauf bist du?

00:31:35: still, ein bisschen stolz.

00:31:37: Dann mach es laut!

00:31:38: Nimm dir einen Moment und sag es dir selbst.

00:31:41: Wertschätzung kriegen Mamas denn häufig nicht von außen und eigentlich Erwachsene sowieso nicht sondern wir müssen uns manchmal diese Wertschätzungen einfach selber geben.

00:31:52: Warum auch nicht?

00:31:52: Ich überlege gerade, ob diese Folge genau jetzt richtig in meiner Woche war.

00:31:57: Denn das war Folge drei!

00:31:58: Dein Kind macht dich nicht erwachsen aber stellt dich dir die wichtigen Fragen deines Lebens wie du als Mama sein möchtest und du darfst ihr Zeit lassen sie zu beantworten.

00:32:07: Denn die meisten von uns haben noch eine Strecke vor uns wenn es darum geht dass Mama seins.

00:32:11: Und in der nächsten Folge machen wir genau da weiter.

00:32:15: vielleicht geht es auch so ein bisschen um die Kehrseite Aber lass uns erst mal mit dieser Folge beschäftigen und die nächsten zwei Wochen zu nutzen, um mal zu gucken.

00:32:24: Gut genug reicht!

00:32:26: Bis dahin – und liebe Grüße!

00:32:28: Deine Homecoming finden so sauber!

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