#29 Home Coming Queen – Wenn es dich trifft, betrifft es dich: Glaubenssätze erkennen und verwandeln
Shownotes
29 Home Coming Queen – Wenn es dich trifft, betrifft es dich: Glaubenssätze erkennen und verwandeln
Manchmal reicht ein einziger Satz, um alles zu verändern:„Wenn es dich trifft, betrifft es dich.“
In dieser Folge lade ich dich ein, deine inneren Glaubenssätze zu erforschen – die unsichtbaren Betriebssysteme, die dein Denken, Fühlen und Handeln steuern. Wir sprechen darüber, wie dein Gehirn irgendwann beginnt, diese Sätze für Realität zu halten – und wie du sie sanft hinterfragen kannst.
Du erfährst:
- Warum jeder Glaubenssatz ursprünglich eine schützende Funktion hatte
- Wie du im Kern dieser Überzeugungen Heilung finden kannst
- Warum Trigger wertvolle Wegweiser sind
- Und wie du das alte Übergepäck loslassen kannst, um Platz für neue Gedanken zu schaffen
Diese Folge ist eine Einladung, dich selbst besser zu verstehen – und neu zu wählen:Was möchte ich glauben? Wer möchte ich sein?
Alles hat seinen Sinn und seine Berechtigung. Doch du darfst anerkennen, was war – und loslassen, was dich nicht mehr trägt.
Deine Susanne
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Transkript anzeigen
00:00:04: Ich habe jetzt die meisten von euch schon langsam wieder in den Alltag gestartet.
00:00:35: Die Sommerferien sind vorbei, nur trotzdem tobt mit Einschulung ersten Schultagen bei uns noch ein bisschen das Chaos so dass ich wieder in das Archiv geschaut habe und die Folge nochmal rausgeholt.
00:00:48: Es geht um das Thema Glaubenssätze, und das ist einfach Standard!
00:00:54: Deswegen hole ich sie noch mal raus – Old-Bot Gold und wie immer ein bisschen zeitlos.
00:00:58: Und das ist ein Thema, woran wir uns auch immer wieder erinnern dürfen.
00:01:02: Also nehmt's mir nicht übel, macht es euch gemütlich, genießt den Start in das neue Schul bzw.
00:01:09: Kita.
00:01:09: Jahr beginnt auch die letzte Runde für das Jahr zwanzig sechsundzwanzig Und wir hören uns das nächste Mal mit einer brandneuen Folge.
00:01:19: Ich verspreche es euch, viel Spaß beim Reinhören!
00:01:33: Hallo und herzlich willkommen meine liebe Homecoming-Krieg.
00:01:35: Schön dass du wieder da bist hier in unserem Königreich wo Herz Verstand und Humor sich die Hand geben und miteinander feiert.
00:01:44: Heute geht es um etwas Persönliches Um etwas was ich lange nicht verstanden habe womit ich mich echt lange schwer getan habe und um etwas, was uns alle betrifft oder besser gesagt trifft.
00:01:57: Glaubenssätze!
00:01:59: Und wenn man sich in Persönlichkeit eigene Arbeit seine Vergangenheit und so weiter ein bisschen mit beschäftigt stößt man schnell auf das Thema Glauben.
00:02:09: setze diese unsichtbaren Überzeugungen die still im Hintergrund laufen wie sein heimlicher Regisseur in deinem Kopf der dir zuflüstert was du da hast sollst oder bist?
00:02:20: Ich habe es lange nicht verstanden denn Es klingt sehr einfach und ist doch so kompliziert.
00:02:26: Und es ist tröllig in uns drin, darf aber irgendwie nicht sein, dachte ich!
00:02:33: Und sie loszuwerden war mir erst nicht bewusst warum das eigentlich sein sollte... ...und ob es denn überhaupt sein müsste?
00:02:43: Und vor allem wie das geht habe ich schon gar nicht verstanden.
00:02:46: Deswegen möchte ich heute euch ein bisschen in dieses spannende Thema mit reinbringen und vielleicht ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.
00:02:54: Kennst du
00:02:54: das?!
00:02:55: Du bist im Alltag unterwegs, alles läuft nach Planen oder auch nicht.
00:02:59: Also halbwegs gut.
00:03:01: und der ganz normale Alltag!
00:03:04: Der ganz normale Wahnsinn!
00:03:05: Und plötzlich sagt jemand etwas randommäßig und zack da ist sie.
00:03:11: Jeder, der Rapunzel neu verföhnt geschaut hat, kennt Sie die Bratpfanne von Rapunze.
00:03:17: Rabums isst sie im Gesicht des jungen Herrn.
00:03:22: So fühlt es sich manchmal bei uns an.
00:03:25: Es kommt die Bratpfanne.
00:03:27: Irgendwas in dir zieht sich zusammen, du bist verletzt, wütend, ärgerlich traurig vielleicht aber auch einfach gelähnt und still.
00:03:37: Und das nur aufgrund eines Satzes der zu dir gesagt wird.
00:03:40: Und genau da fängt es an Denn jetzt kommst was dich trifft betrifft Dich ein weißer Satz den einem meiner großen Mentoren In einem Seminar gesagt hat es mich wirklich begleitet.
00:03:54: Das ist aber kein Urteil, das ist keine Bewertung!
00:03:57: Es ist eine Einladung.
00:03:58: Eine Einladungen dich selbst besser zu verstehen.
00:04:04: Vielleicht sind es auch so.
00:04:06: Situationen wie ich wollte nur kurz fünf Minuten Ruhe haben.
00:04:09: einfach mal in Ruhe ein Kaffee trinken und zack da kommt die Bratpfanne schlechtes gewissen Deluxe warum eigentlich?
00:04:19: Und Glaubenssätze sind viel unsichtbare Betriebssysteme deines Lebens.
00:04:25: Du siehst sie nicht, aber sie steuern wie du denkst, fühlst und handelst.
00:04:29: Und Sie entstehen früh in Deiner Kindheit durch Eltern, Schule, Gesellschaft überall wo du gelernt hast wie die Welt so funktioniert.
00:04:39: Es sind gesellschaftliche Erwartungen.
00:04:43: dann später auch an Mütter.
00:04:46: Was ist eine gute Mutter?
00:04:48: Ist sie wirklich immer verfügbar um in dem Bild zu bleiben?
00:04:51: Ich brauche einfach mal fünf Minuten Ruhe.
00:04:54: Es sind Rollenbilder, die wir internalisiert haben.
00:04:57: Wie verhält sich man sich in der Rolle als Mutter?
00:05:01: Was gehört überhaupt zu dem Rollenbilder-Mutter?
00:05:04: und im Endeffekt ist es auch einfach so das Umgehen mit Klischees Und ich schwöre – Ich habe das vielleicht schon für Erdbevor mein Kind überhaupt sprechen konnte.
00:05:17: Also auch da wiederum diesen Ansatz Es wurde dir irgendwann mal wo auch immer einfach in dein Gehirn so ein bisschen reingeflüstert.
00:05:26: und das muss nicht immer nur Sachen sein wie man darf als Mama keine Ruhe haben, man darf sich nichts zurücknehmen.
00:05:33: Man muss immer präsent sein, man muss immer twenty four seven da sein sondern es können auch Sätze sein wie sei brav enttäuscht niemanden.
00:05:44: Und dann entsteht daraus einen Satz wie ich bin nur liebenswert wenn es allen anderen um mich herum gut geht.
00:05:52: Und das war so etwas, was mich mein Leben lang eine ganz schöne lange Zeit in meinem Leben auch einfach begleitet hat, sodass ich auch immer wieder Verantwortung genommen habe über andere Systeme, indem ich mich bewegt habe, sei es meine Familie, sei aber auch meinen Freundeskreis, dass sich alles getan hat, dass es denen gut geht denn dann bin ich liebenswert.
00:06:18: und dann könnte man sich erdenken, das war ja eigentlich ganz schön nett, cool und vor allem für die anderen ganz schön.
00:06:25: Aber das Problem an der ganzen Geschichte ist, dein Gehirn glaubt, dass es die Wahrheit.
00:06:30: Und es ist nicht nur ein Satz sondern irgendwann zementiert es sich in deinem Gehirnen dazu, dass das deine Realität ist.
00:06:38: Du reagierst damit auch so als wäre es ein Gesetz.
00:06:42: Das ist halt so!
00:06:43: Und automatische Gedanken und diese tief verwurzelten Überzeugungen aus der Kindheit, aus dem Umfeld Und die man über auch Erfahrung und halt sammelt.
00:06:57: Und dann auch je mehr Erfahrungen wir damit machen, werden auch irgendwie immer weiter zementiert werden entstehen ganz häufig um Sicherheit zu spüren, um Zugehörigkeit zu schaffen.
00:07:13: Sie entstehen dann und werden immer größer an ein liebevolle Begleiter durch Wiederholung, durch emotionale Intensität und über Vorbilder Eltern Lehrer und in der Kultur, in der wir uns befinden.
00:07:29: Das Gehirn sucht – das habe ich ja schon häufiger erklärt, das Gehirne ist ja nie gar nicht so, es ist ja schon eine coole Sache aber manchmal ist es auch ganz einfach, denn es sucht einfach Muster und stabilisiert sie.
00:07:41: Das heißt, wir suchen uns immer wieder dann sammeln wir auch wieder Beweise dafür dass das genauso richtig ist.
00:07:47: Stichwort Neuroplastizität.
00:07:49: Und diese Glaubenssätze sind so wichtig, denn sie steuern schlussendlich irgendwann auch unsere Wahrnehmung.
00:07:57: Weil wenn natürlich immer wieder was Gesetzes ist, dann sehen wir die Dinge ja auch einfach so und sagen Sie, es ist so!
00:08:03: Man isst nur liebenswert, wenn es dem anderen gut geht weil Wenn ich nicht zu liebemswert bin Dann war der andere Mensch ganz schön traurig Und wollte nichts mehr mit mir zu tun haben.
00:08:15: zack ist die Unsicherheit da gehören hat verstanden.
00:08:18: ne so funktioniert die welt nicht.
00:08:19: das gesetz lautet Ich bin nur liebes wert wenn ich alles richtig mache und wenn nicht den anderen glücklich machen.
00:08:26: Und sie helfen aber auch, die Welt zu ordnen!
00:08:33: Und werden damit auch – das ist ganz wichtig – jeder Glaubenssatz hat eine Funktion und ist eigentlich da um uns zu schützen.
00:08:44: Ist wie ein guter Freund der uns hilft.
00:08:46: die Welt zur Ordnung kann aber auch leider ein wenig begrenzen.
00:08:50: Wenn es darum geht sich immer den anderen unterzuordnen und nicht mal selber, sich auch in den Mutluepunkt stellen zu dürfen.
00:08:57: Und dass es einem selbst gut gehen muss und nicht nur den anderen.
00:09:00: In dem Satz der, den ich da als Beispiel hatte.
00:09:07: Woran erkennen wir sie denn eigentlich?
00:09:10: Wenn uns diese Situation überproportional stark heutzutage sagt man triggert aber einfach indem Sie uns trifft wenn die Situation Körpersignale, Emotionen und dann noch diesen inneren Dialog in uns auslöst.
00:09:27: Da sollten wir vielleicht mal hinkucken!
00:09:29: Und das Spannende daran, Glaubenssätze sind in den Erwachsenenmenschen, denn wir haben ja viele Erfahrungen langsam gesammelt und je leerter wir werden, desto mehr Glaubessätze bauen sich darüber auf.
00:09:39: unter einem oder mehreren, es gibt mehrere Wollknäule die sich bedingen und die da drüber liegen beziehungsweise sie halt in Schichten übereinander liegen.
00:09:53: Es ist, manchmal sind Glaubenssätze wie so ein altes Wolknäuel.
00:09:57: Das heißt wir ziehen an dem Faden und zack hängt dann nochmal so einen Knüttel dran.
00:10:01: Und dann lösen wir diesen Knüffel auf und kommt der nächste Knüffer.
00:10:05: Oder wem es vielleicht besser passt oder wer sich's besser vorstellen kann als eine Zwiebel?
00:10:11: Wo die über unterschiedlichsten Schichten drumherum sind und ganz unten im Kern ist der Glauben-Satz da drunter liegt!
00:10:20: Der eigentliche, der tiefgehende Glaubenssatz.
00:10:23: Und das kann zum Beispiel so sein, dass man immer wieder diesen Glauben-Satz hat an dem bisschen höher aus und der ist auch schon... Also der ist schon richtig gut!
00:10:33: Ich muss alles alleine schaffen.
00:10:35: Dann geh mir eine Schicht darunter und könnt ihr da runter nehmen?
00:10:38: Ich darf keine Hilfe annehmen.
00:10:40: Und ganz unten drunter, Hilfe annehme, Schwäche Wenn ich Hilfe annehme, bin ich irgendwann nicht wichtig.
00:10:50: Und ganz unten liegt dann so etwas wie zum Beispiel Ich Bin Nicht Wichtig.
00:10:57: und wenn man an diesen Punkt kommt Diesen einen der unteren Glaubenssatze der kickt wirklich das sind die gusseisernen brad fahren Der tut richtig richtig weh.
00:11:10: und Wenn wir an diesem punkt gelangen ist natürlich auch das größte Potenzial für Heilung drin Wachstum drin, denn wenn dich etwas wirklich trifft und der Satz ich bin nicht wichtig ist ein Satz, der ja ganz viel mit dir macht.
00:11:34: Ich Bin Nicht Wichtig!
00:11:35: Ich Bin Ein Nichts!
00:11:40: Das hat natürlich auch schon einen existenziellen Rahmen irgendwo.
00:11:47: Und bis man an diese Punkte kommt braucht es unter Umständen wirklich Arbeit.
00:11:53: Es bedarf auch manchmal, dass wir dort auch einfach jemanden brauchen der uns dorthin führt.
00:12:00: Denn wenn wir ganz ehrlich sind, wenn wir so an ganz tiefe Glaubenssätze kommen da tut es wie gesagt richtig weh.
00:12:08: und wer zieht sich denn selber gerne so eine Guss-Eiser in der Pfanne so richtig durch das Gesicht?
00:12:14: Das macht man nicht!
00:12:15: Da haben wir natürlich auch einen Schutzmechanismus.
00:12:18: Wir wollen ja nicht, also so richtig übermäßige Schmerz.
00:12:21: Wollen die wenigsten Menschen sich selber zufügen?
00:12:23: Also ist es ganz richtig und ganz normal dass wir das auch manchmal schwierig ist an diesen drunter liegenden Glaubenssatz zu kommen.
00:12:32: Trotzdem liegt natürlich da das größte Potenzial.
00:12:36: aber lieber Homecoming Queen!
00:12:37: Wir müssen ja nicht immer gleich sofort richtig hart einsteigen sondern wir können uns einfach mal auf die äußersten Schichten und wir können jetzt noch langsam hervorarbeiten können auch erstmal die Zwiebeln von oben und dann irgendwann kommen wir vielleicht an den Kern des Ganzen.
00:12:51: Und das ist auch okay!
00:12:57: In einer meiner Fortbildungen war dieser Satz, was dich trifft, zeigt dir, was du über dich glaubst.
00:13:07: Und in dem Ansatz, den ich gelernt habe – und ich finde es wunderbar und liebevoll – dass das Unterbewusste halt liebevoll zu erforschen, dass man es nicht wegdrücken muss.
00:13:18: Sondern hinschauen!
00:13:19: Dass man nicht urteilen muss sondern verstehen das ist nicht falsch ist, sondern dass es einfach so gelernt ist.
00:13:24: Das es einfachso ist und es darf so sein dann ist es auch gut so Denn wie ich eben schon gesagt hatte jeder Glaubenssatz hatte mal eine Funktion.
00:13:33: er sollte dich beschützen Er sollte dich dazugehören lassen er sollte dir Sicherheit geben Und das sind Grundbedürfnisse die wir als menschen haben.
00:13:41: aber jetzt als erwachsene frau Als Mama, als Queen darfst du aber auch entscheiden, brauche ich diesen Satz noch.
00:13:50: Weil mit diesem ganzen alten Glaubenssätzen von früher aus, alten Rollenbildern, aus alten Ideen, aus von alten Vorbildern und von alten kulturellen Geschichten unser Umfeld aus der Schule – das tragen wir alles mit uns!
00:14:07: Und wie cool wäre es doch eigentlich?
00:14:11: Ich habe es selber schon gespürt wenn wir das ganze Übergepäck einfach mal da lassen.
00:14:19: Das Übergeppäck, was wir auch nicht mehr brauchen.
00:14:21: Wir brauchen die Schuhe von vor dreißig Jahren, die sowieso ausgeladet und nicht mehr passen und gar nicht mehr unser Stil sind.
00:14:31: Die müssen ja auch nicht wieder die ganze Zeit mit uns rumschleppen nur weil sie damals schön waren!
00:14:39: diesen ganzen Kram nicht mehr, sondern bedürfen ihn auch einfach loslassen.
00:14:42: Wir dürfen ihn auch ablegen ohne dass wir sagen das war alles furchtbarer Mist und... Das war einfach furchтbar und es darf nicht gewesen sein und ich schäme mich dafür!
00:14:51: Nein warum?
00:14:53: Es hat ja alles seine Zeit aber jetzt ist vielleicht eine neue Zeit gekommen, dass wir uns verändern dass wir den Ballast einfach auch mal liegen lassen Und einfach mal aufräumen.
00:15:01: Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind so ein richtiges Aufräum.
00:15:07: Ach das bringt doch irgendwie Klarheit Und es ist auch einfach richtig schön.
00:15:11: Vielleicht hat sich das Schmerz auf vielleicht von Dingen zu trennen, aber dann ist es auch irgendwie schön und dieses Loslassen vom alten Ballast weiterlaufen zu können ohne den Achtzig Kilo Rucksack sondern vielleicht nur noch mit Vierzig Kilomarsch Gepäck zu laufen hat halt durchaus seine Vorteile und bringt uns eine gewisse Leichtigkeit.
00:15:31: Gerade als Mama die sowieso schon viele Lasten trägt muss nicht noch das Übergepäck der eigenen Kindheit, was nicht mehr gebraucht wird mit sich herumschleppen.
00:15:42: Und ich habe gelernt wie befreiend es sein kann und wie sehr man auch wieder selbst entscheiden darf, was möchte ich denn sein?
00:15:50: Was möchte ich den glauben?
00:15:52: Darf dieser Satz, der mich mal beschützt, darf er bleiben oder darf der auch einfach gehen ohne zu bewerten ohne ihn zu verurteilen, ohne mich damit auch zu verursachen dass ich einen solchen Satz noch geglaubt habe.
00:16:08: Warum glaube ich?
00:16:09: Dass ich nur liebenswert bin wenn alle anderen um sich herum halt gut führen?
00:16:16: vielleicht weil ich die Sicherheit brauchte und da halt hinzukommen?
00:16:22: das macht im Endeffekt es ist harte Arbeit und es tut auch manchmal richtig richtig weh aber Es bringt auch unglaublich Leistigkeit und eine unglaubliche Klarheit im Mama sein.
00:16:35: Deswegen ist die Frage der Fragen, brauche ich diesen Satz noch?
00:16:41: Und wenn wir da dort einsteigen wollen und wir fangen ganz oben an der Zwiebel an immer, wenn sich jemand triggert also wenn du merkst er geht innerlich was an das trifft dich dann mal hin zu gucken.
00:16:54: was genau hat mich da getroffen?
00:16:58: warum hat dieser Satz mich getroffen?
00:17:02: und was hat das denn überhaupt mit mir zu tun?
00:17:05: in dem Beispiel was ich hatte mit meiner Tochter und der Note, die rational völlig in Ordnung war.
00:17:10: Also, rational habe ich gedacht so hey super sie ist angekommen, sie hat eine gute Leistung gebracht, sette die Arbeit gerockt Sie ist zufrieden abhaken weiter alles gut.
00:17:22: Und tief in meinem Inneren habe ich mich richtig schlecht gefühlt habe Ich mich als Mutter hinterfragt hab ich mich gefragt haben wir genug getan?
00:17:30: sind Wir jetzt nur mittelmaß?
00:17:31: wollen wir denn wirklich mittel maß sein?
00:17:36: Rational völlig klar, das ist was, was nur mich beschäftigt.
00:17:41: Das hat mit meiner Tochter überhaupt nichts zu tun.
00:17:44: Da geht es nur um mich!
00:17:46: Und da hat man halt wirklich sich einfach mal hinzusetzen durchzuatmen und zu fragen... Was genau war da los?
00:18:01: Mit mir.
00:18:02: Warum trifft mich das
00:18:03: gerade?!
00:18:04: Und lustigerweise war's in meiner Situation, obwohl ich ja eigentlich Expertin bin hat genau diese Frage mir eine Bekannte beim Abholen im Hobby, dann genau diese Fragen hat mir eine bekannte getroffen.
00:18:20: Und meinte aber... also ich meine die muss ich ja nicht erklären dass das nur in deinem Kopf ist und dass das eigentlich dein Problem ist, und gar nicht das Problem deiner Tochter.
00:18:28: Und ich so ja und das weiß ich auch rational aber ich fühle es einfach noch nicht!
00:18:31: Ich spüre es nicht irgendwas macht es mit mir.
00:18:34: dann habe ich mich hingesetzt und haben genau diese Fragen für mich aufgeschrieben.
00:18:38: was hat mich denn da getroffen?
00:18:40: Was glaube ich denn über mich wenn ich das fühle?
00:18:44: und da ganz kam ganz wie rund ich genüge nicht.
00:18:49: Wir sind so nicht, das kam aus meiner Kindheit.
00:18:52: Wir sind immer am oberen Ende denn da haben wir noch Luft nach unten, dort sind wir sicher nur wer.
00:18:59: wir müssen Leistung bringen, wir verschwinden nicht im Mittelmaß sondern wir wollen zu den guten gehören.
00:19:06: und dann die letzte Frage ist es überhaupt eigentlich noch wahr?
00:19:13: Und vielleicht mal den Satz dann formulieren Früher habe ich geglaubt dass unteres Mittelmaß nicht unser Spielfeld ist.
00:19:29: Früher habe ich geglaubt, dass Noten meine Leistung beschreiben.
00:19:33: Früher habe ich gelaubt das Leistung wichtig ist.
00:19:40: Und vielleicht noch ein anderes Beispiel wäre zum Beispiel an einem Beispiel was sich auch immer wieder beim Müttern entdecke und durchaus auch bei mir manchmal noch entdecken Ich bin eine schlechte Mutter wenn ich mal meckere So, das ist eine ganz obere Schicht in der Zwiebel.
00:19:56: Weil wenn man sich jetzt die Geschichte von mir nochmal anschaut, steckt hinter ich bin eine schlechte Mutter, wenn ich mal merkere.
00:20:06: auch wieder dieses Prinzip Ich bin nur liebenswert Wenn ich andere glücklich mache, wenn andere sich in meiner Welt wohlfühlen und wenn ich meckere dann sind meine Kinder.
00:20:21: In dem Moment finde ich mich halt doof Und das ist auch okay.
00:20:25: Aber wenn ich diesen Glaubenssatz immer noch in mir tragen würde, dann wäre das natürlich... Dann würde dieser Glauben-Satz wahrscheinlich darunter liegen.
00:20:33: und dann atme und sage früher habe ich geglaubt dass ich eine schlechte Mutter bin, wenn nicht mehr meckere.
00:20:38: Und allein dieses Früherhabe IchGeglaub nimmt den Satz unter Umständen schon seine Macht und öffnet einen Raum für Neues!
00:20:51: Auf einer Oberfläche Richtung Ebene wo wir vielleicht diesen Glaubenssatz und den tiefen Glauben-Satz auch nicht lösen können, aber könnten wir ihn auch wieder stichwort reframing?
00:21:00: Könnten wir ihn umschreiben.
00:21:01: Früher habe ich geglaubt dass ich eine schlechte Mutter bin wenn ich mein Mäckere.
00:21:04: heute weiß ich Ich setze gerade eine Grenze.
00:21:11: Und schon ist der Satz, der dich vielleicht früher beschutzt hat weil du keine schlechte mutter sein wolltest Weil du die Sicherheit geben wollt das du alles richtig machen musst.
00:21:22: Man muss brav sein man muss nett sein, man muss wertschätzend sein Egal was da drunter liegt, nehmen wir diesen ersten Schicht erstmal die Macht und die Zwiebel lässt sie fallen.
00:21:36: Und öffnet einen Raum vielleicht für Neues!
00:21:39: Vielleicht ist dieser Teil dann auch schon wirklich einfach abgelegt?
00:21:46: Und vielleicht gibt es auch so Sätze wie zum Beispiel ich dachte früher habe alles im Griff und man muss alles in Griff haben und man muß alles kontrollieren können bis sich Mutter wurde.
00:21:57: Jetzt weiß ich einfach, ich hab nix im Griff.
00:22:00: Mein Herz hat das alles verstanden und wir müssen nicht perfekt sein.
00:22:04: Wir dürfen uns erkennen, auch in unseren Glaubenssätzen.
00:22:06: Und wir dürfen ihn zweifeln!
00:22:08: Wir dürfen mit ihnen lachen – und das ist Homecoming.
00:22:11: Glauben-Setzarbeit ist heimkommen pur.
00:22:15: Heimkommen zu dir selbst weil du erkennst dich selber in den Setzen die dich treffen Wenn Rapunzel um die Ecke kommt und dir die Beratpfanne, die Guss-Eiserne vom Weihnachtsmarkt mit den Champignons drin.
00:22:27: Wenn die dir in die Fresse geht dann ist aber da begegnest du dir im tiefsten Inneren Und ich kann dir ganz ehrlich sagen das ist nicht schön und diese Glaubenssätze zu lösen oder diese Glaubsätze auch irgendwann ziehen zu lassen.
00:22:46: Sie sind enge Freunde von uns und sie sind wirklich lange Begleiter.
00:22:50: Und die haben vielleicht auch schon einen langen Rauschebad, und Rapunzel hat schon echt lange, lange Haare.
00:22:56: Die wachsen nicht vom Anfang an.
00:22:58: Sie sehen es nicht mit diesen langen Haaren auf die Welt gekommen.
00:23:01: Und... ...die begleiten uns so lange und dann kommt immer wieder der Punkt wo wir sagen, naja!
00:23:08: Na jaa!
00:23:08: Aber sie will uns ja beschützen.
00:23:12: Also diese Glaubenssätze wollen uns beschützen, sie geben uns Ordnung.
00:23:15: Willst du denn jetzt nachher ist alles unordentlich und du weißt überhaupt nicht mehr wo du stehst?
00:23:20: Und das gibt dir Sicherheit!
00:23:22: Was mache ich denn ohne diesen Satz?
00:23:24: Weil wenn die wirklich tiefer in den in die tiefsten Schichten gehen dann hat es wirklich auch was mit dem innersten Kern von einem selbst zu tun.
00:23:31: Und was wäre denn, wenn ich diesen Satzen nicht habe?
00:23:34: Das würde ... weiß ich nie ob das... also vielleicht kommt dann auch so Zweifel wieder.
00:23:38: Ich glaube das wäre nicht gut.
00:23:40: Stell dir mal vor Ich hab den Satz, ich bin nur liebenswert.
00:23:45: Wenn alle anderen um mich herum sich gut fühlen... ...wenn ich diesen Satz weggebe und dann könnte man ja vielleicht denken, dass dann immer nicht mehr geliebt wird?
00:23:58: Ich bin nicht geliebet!
00:24:02: Will ich das
00:24:03: wirklich?!
00:24:04: Und dort hat einfach mal reintespüren und zu sagen so hey du warst ein langer Begleiter, ich finde dich richtig cool.
00:24:11: aber weißt du was?
00:24:12: die darf jetzt gehen Und du darfst jetzt ein anderes Leben führen, aber nicht mehr in meinem Kopf.
00:24:17: Nicht mehr im Herzen!
00:24:20: Das ist echtes Ankommen und das bringt so viel Leichtigkeit in deinem Alltag.
00:24:25: Das bricht so viel Schönheit für dich und dein Leben, dass unbezahlbar es ist.
00:24:33: Wenn du das nächste Mal einfach stolper hast oder dich von der Bratpfanne geschlagen fühlst, halte mal kurz inne.
00:24:39: Und wenn's nur die kleinen Brat Pfannen sind, fange mit den Kleinen an Und atmen und frage dich, oh was will mir das jetzt gerade zeigen?
00:24:47: Denn was dich trifft betrifft dich.
00:24:50: Und es zeigt dir auch einfach wo du noch nicht vollständig dich selbst angenommen hast.
00:24:56: Wo du dich vielleicht noch nicht als die siehst wie du längst bist.
00:25:00: ganz wertvoll genug halt einfach eine Homecoming Queen.
00:25:05: Und vielleicht darfst du dann einfach lächeln und sagen oh danke liebes Leben.
00:25:09: ich habe's verstanden und ich gucke da mal rein.
00:25:11: Ich atme.
00:25:13: Früher habe ich geglaubt, dass.
00:25:16: Und wie schön wäre es wenn ich das einfach mal für mich ablegen muss?
00:25:20: Dass ich mich nicht von bestimmten Situationen so umhauen lassen muss.
00:25:28: Danke, dass du heute hier warst und mit mir ins echte Leben eingetaucht bist!
00:25:32: Mit all seinen Zwiebelmomenten und Glitzerfunken... ...mit Prinzessinnen und Bratfern.
00:25:39: Wenn dir diese Folge gefallen hat.
00:25:41: Teil sieht auch mit deiner liebsten Mama Queen und denkt daran, du bist nicht hier um perfekt zu sein.
00:25:46: Du bist hier, um echt zu sein, um anzukommen in deinem Leben!
00:25:51: Und vielleicht entdeckst du die eine oder andere Beratpfanne?
00:25:55: Dann schreib es mir doch einfach, gib mir einen Kommentar, schicke mir ein Feedback.
00:26:00: ihr werdet mich finden auf den bekannten Kanälen.
00:26:04: bis zur nächsten Folge.
00:26:07: Deine Susanne.
00:26:09: Vielen Dank dass du heute dabei warst Wenn du magst, abonniere den Podcast und nichts zu verpassen.
00:26:15: Und in der Zwischenzeit findest du ein paar Ideen von mir wie du die Zeit bis zur nächsten Folge bebrücken kannst.
00:26:21: Reflexionsübungen oder Fragen stelle ich dir zu jeder Folge zusammen!
00:26:25: Und wenn du magest schau auf Instagram bei mir vorbei oder schreibe mir was war denn heute deine größte Erkenntnis?
00:26:32: Bis in zwei Wochen, seine Susanne.
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