#28 Home Coming Queen - Der Mythos vom entspannten Familienurlaub
Shownotes
28 Home Coming Queen - Der Mythos vom entspannten Familienurlaub
Juhu, die Sommerferien sind da!
Doch während sich viele auf Erholung freuen, erleben Eltern oft etwas ganz anderes: mehr Organisation, mehr Verantwortung und die Frage, wie Familienurlaub eigentlich gelingen kann.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Urlaub mit Kindern nicht mit Urlaub ohne Kinder vergleichbar ist und weshalb genau darin kein Fehler liegt. Denn Ferien bedeuten nicht automatisch, dass alle wirklich frei haben.
Wir werfen einen Blick auf die unsichtbare Belastung hinter der Urlaubsplanung, die viele Mütter trägt, und darauf, warum unsere Erwartungen an den perfekten Familienurlaub häufig größer sind als das, was im echten Leben möglich ist.
Außerdem geht es um die Frage, was Urlaub für dich persönlich bedeutet. Muss jeder Tag durchgeplant sein? Oder dürfen wir unseren Kindern auch zutrauen, Langeweile auszuhalten, kreativ zu werden und ihre freie Zeit selbst zu gestalten?
Diese Folge lädt dich ein, den Druck herauszunehmen, Erwartungen loszulassen und deinen ganz eigenen Weg als Familie zu finden. Denn ein gelungener Urlaub entsteht nicht durch den perfekten Plan, sondern durch gemeinsame Momente, echte Verbindung und die Erlaubnis, dass nicht alles perfekt sein muss.
Von Queen zu Queen:Was bedeutet Urlaub für dich?
Deine Susanne Mehr von mir: Instagram: @susanne.job.coaching.mentoring Email: info@susannejob.de Web: www.susanne.job.de
Transkript anzeigen
00:00:03: Hallo und herzlich willkommen bei Homecoming Queen, dem Podcast für Mütter die sich selbst zurückgewinnen wollen.
00:00:33: Ich bin Susanne Jo, Mentorin, Coaching Mutter und Frauen mit Klarheit Herz- und Lebensfreude.
00:00:40: In den Podcast geht es um uns nicht um das perfekte Mama sein Nicht um leere Phrasen Sondern echte Wiederverbindung.
00:00:47: Du bekommst Impulse Echte Geschichten und klare Worte Für mehr Selbstvertrauen Und Lebensfreunde.
00:00:53: Eben deinen Weg Deine Krone und dein Zuhause in dir.
00:01:06: Hallo und herzlich willkommen bei Homecoming Queen.
00:01:09: Ich bin Susanne Jove und hosten dieses Podcasts.
00:01:12: Bei Homecoming queen treffen sich Herz, Verstand und Humor mit der Wissenschaft an der Bar und feiern gemeinsam.
00:01:19: Dieser Podcast ist für Mamas die viel Tragen, viel Leisten und sich dabei manchmal ein bisschen selbst verlieren.
00:01:27: Die Entwicklungsphase in der eine Frau zur Mutter wird nennen wir in der Wissenschaft Matriszenz biologische Veränderungen, sondern auch psychologische, soziale und emotionale.
00:01:42: Und genau hier wollen wir im Podcast auch mal hinsehen verstehen und bestimmte Dinge vielleicht doch einfach neu wählen.
00:01:49: In diesem Sommer zwanzig sechsundzwanzig habe ich so eine kleine Miniserie gebaut zwischen den Zeiten über Abschiede, Sommerchaos und alles was zwischen den Sommermonaten somit uns passiert.
00:02:03: Wir als Familie fahren zwei Wochen in den Urlaub.
00:02:08: Ich freue mich, wirklich!
00:02:11: Ganz doch tue ich.
00:02:13: und gleichzeitig weiß ich, Urlaub mit Kindern ist kein Urlaub in dem Sinne der Mental-Lode bleibt die Bedürfnisse bleiben Die Organisation bleibt selbst im All Inclusive Hotel.
00:02:29: Kinder können nicht schlafen wollen das Essen nicht brauchen Betreuung Struktur Und vor allem Milch Queens, macht mal kurz die Augen zu und fragt euch mal.
00:02:43: Wann habt ihr denn gefühlt zuletzt echten Urlaub gehabt?
00:02:48: Also wirklich für euch!
00:02:51: Und vielleicht ist es so dass du feststellst naja also urlaub ist irgendwie anders.
00:02:59: ich möchte auch gar nicht sagen das Das urlaub mit Kindern schrecklich und für jede mama total furchtbar ist.
00:03:07: Es ist halt einfach anders.
00:03:10: Es kann doch wirklich schön sein mit Kindern.
00:03:12: Und die Frage ist auch, wie gelingt denn eigentlich Urlaub mit Kindern?
00:03:15: Denn in den meisten Fällen können wir die Kinder ja nicht einfach für den Urlaub parken.
00:03:21: Woanders!
00:03:24: Heutzutage finde ich dass der gesellschaftliche Druck auf den Sommerferien nochmal verstärkt wurde.
00:03:35: Heutzudage wird Ferien gehabt – nicht einfach gemacht und ich empfinde den Druck auf die Gesellschaft schon enorm.
00:03:45: Man möchte den Kind dann die Welt zeigen.
00:03:48: Ein einfacher Nordseurlaub fühlt sich schon fast wie Versagen an oder auf jeden Fall mal hier low-level.
00:03:54: Sechs Wochen Sommerferien in der Schule, neben pädagogischen Ganztagen und so weiter ist mit Brusttätigkeit auch nur bedingt vereinbar.
00:04:09: Bruststätigkeit macht sechs Wochen Familienurlaub eigentlich unmöglich.
00:04:15: Eltern reißen sich ganz häufig die Beine aus für eine gemeinsame Woche oder vielleicht sogar zwei.
00:04:21: Und die Erwartungshaltung an dieser eine Woche ist riesig, Sommer, Sonne, Spaß, Zeit füreinander.
00:04:29: endlich durchatmen und bitte alles auf einmal!
00:04:34: Wäre da nicht der Spagat zwischen eigener Erholung vs.
00:04:37: Familienurlaub?
00:04:40: Wir Eltern sind auch urlaubsreif wir sind auch durch von dem Jahr und für die meisten von uns ist es vielleicht doch der einzige Urlaub in dem wir wegfahren können, wo einfach alles reingelegt wird.
00:04:54: Aber Erholung und Familienurlaub manchmal beißt sich das auch ein bisschen.
00:05:00: Und in der Zeit, wo wir nicht in Urlaub fahren können – wo vielleicht der eine oder andere auch arbeitet – sind so was wie Ferienbetreuungen, Ferienfreizeiten natürlich schon auch ein Angebot, was viele Eltern wahrnehmen.
00:05:15: Nur trotzdem muss man da ja auch noch mal bedenken, was bedeutet das denn für Eltern?
00:05:20: Organisation hochziehen.
00:05:22: Bei mehr Kindern in der Familie bedeutet halt auch, dass man nicht nur eine Ferienaktivität koordinieren muss sondern vielleicht gleich für zwei drei vier Kinder mitplanen muss.
00:05:36: Es gibt Ferienbetreuung, die von Schulen organisiert werden.
00:05:38: Das läuft in einigen Städten besser als den anderen.
00:05:41: aber auch da ist es einen Hauen und Stechen unter Familien so kenne ich es auf jeden Fall um begehrte Plätze in Ferien betreuungen.
00:05:51: ohne die ist aber eigentlich für viele Familie gar nicht möglich wäre die sechs Wochen überhaupt zu stemmen.
00:05:58: So nehmen wir mal die Wissenschaft an den Tisch In einer repräsentativen Umfrage für Deutschland mit Menschen zwischen twenty-fünfzig und fünfzig Jahren, es waren ungefähr tausend Personen, kam heraus dass sieben von zehn Müttern die Urlaubsplanung als stark belasten empfinden.
00:06:22: Neunundsechzig Prozent der Mütter empfinden die Belastungen durch Urlapsplanung also hoch oder sehr hoch.
00:06:30: bei Vätern sind das auch wenn ihr euch an die vorherigen Folgen mal erinnert da war's so Zwei Drittel, ein Drittel.
00:06:39: Aber bei Väter liegt die Belastung durch die Urlaubsplanung auch bei Achtundfünfzig Prozent.
00:06:44: Das heißt für die Hälfte der Eltern kommt eigentlich noch massiv Stress hinzu durch Urlaupsplanungen.
00:06:50: Vierzig Prozent der Väter meinen Die Planung wäre fair geteilt.
00:06:56: Achtung!
00:06:56: Studien Nur neunundzwanzig Prozent des Mütter sehen das auf so Und die Hans-Bürtler Stiftung hat herausgefunden dass der Mantelot im Urlaub halt auch einfach keinen Feierabend macht.
00:07:11: Für Organisationspersonen fasten sie es eigentlich ganz zu an, fühlt sich der Urlaub eher an wie ein Job.
00:07:20: Der Mental-Load fährt einfach mit in gewisser Weise.
00:07:25: und was ist Urlaub für mich als Mutter?
00:07:31: Früher habe ich mit meinen Eltern.
00:07:33: in meiner früheren Kindheit sind wir drei Wochen an die Ostsee gefahren.
00:07:37: Es war mit meinem Vater irgendwie möglich.
00:07:39: bevor ich auch wirklich zur Schule gegangen bin Weiß ich gar nicht, ob wir zwei oder drei Wochen gefahren sind.
00:07:46: Auf jeden Fall sind wir an die Ostsee gefahren jedes Jahr in den gleichen Ort.
00:07:50: Man kannte es... man fürchter mochte es nicht.
00:07:55: Ich weiß gar nicht aufs meine Mutter wirklich mochte Aber auf jeden Fall fuhren wir jedes Jahr dorthin Und ich habe diese Ferien immer als das was hingeblieben ist.
00:08:03: Wir waren den ganzen Tag am Strand.
00:08:04: Es war wie ganze Zeit schönes Wetter.
00:08:07: Mal gab's einen Regentag, dann waren wir trotzdem am Strand Haben uns gelbe Jacken angezogen und Gummistiefel Und haben uns eine schöne Zeit gemacht, in der ganz viel spielen.
00:08:15: Zwei Kugeln Eis pro Tag und ab und zu ein Ausdruck drin war.
00:08:19: Als Mutter habe ich es auch versucht so einen Urlaub malzumachen.
00:08:25: Mit kleinen Kindern fand ich das doch durchaus auch sehr entspannt mit den Kindern einfach innerhalb von Deutschland an die Nord- oder Ostsee zu fahren und dort einfach die Zeit zu genießen.
00:08:36: Allerdings wenn ich die Perspektive von mir als Mutter mitten hineinbringe Sonnengarantie hat mich nicht überzeugt.
00:08:46: Und auch da ist so ein ganz konkreter Moment, so einen Homecoming-Moment war es eigentlich als ich in einer Ferienwohnung irgendwo an der Ostsee morgens früh um sechs Uhr.
00:09:01: drei Kinder waren wach und ich habe versucht sie eine halbe Stunde lang dazu zu bewegen nicht den Krach ihres Lebens zu machen sich adäquat zu verhalten, also dass man nicht noch die Nachbarn unter uns über uns und den schlafenden Vater weckt sondern das man einfach versucht irgendwie vielleicht ein bisschen Ruhr dort reinzubringen.
00:09:22: Es war ein Akt der Unmöglichkeit.
00:09:24: und dann habe ich gerade jetzt mache ich einfach mal was anders Und es kam aus mir intuitiv einfach heraus.
00:09:31: Ich hab gesagt Kinder, wenn man kocht sich jetzt einen Kaffee in den Thermobeschern und dann gehen wir an den Strand und dann saß ich mit drei Kindern auf einer Decke an unserem Strandkorb saß ich um sieben Uhr morgens am Strand und die, ich hatte gesagt aber die Bedingung ist dass ich dort einfach ganz in Ruhe meinen Kaffee trinken kann.
00:09:49: Und ihr einfach am Strand spielen könnt.
00:09:53: Hat das gleich direkt funktioniert?
00:09:55: Nein es hat zwei Tage drei Tage gebraucht!
00:09:57: Aber es war klar wir gehen an den Strand ihr können spielen aber ich habe jetzt auch einfach mal Pause.
00:10:03: Das heißt Es hat echt gut funktioniert.
00:10:08: Aber es war halt aus dieser Not heraus, dass ich dachte entweder ich platze gleich oder es muss sich etwas verändern.
00:10:14: Das heißt diese Veränderungsdruck war schon da und auch da wiederum.
00:10:22: eine zweite Erinnerung die mir gerade so kommt ist letztes Jahr.
00:10:24: Wir haben eine große Reise geplant.
00:10:26: wir wollten endlich mal wieder mein Mann und Ich wollten internationale Luft schnuppern.
00:10:31: als junge Erwachsene viel gereist haben viele gesehen Die Welt war da, aber wir waren so gefangen in unserem kleinen Kosmos.
00:10:40: Und wir wollten mal raus und haben beschlossen die Kinder sind mittlerweile so groß, sie können das vielleicht... Also wie können das auch schon schaffen?
00:10:47: Dann saß ich dort zwei Tage vor Abflug und ich dachte, ich bin ganz ehrlich!
00:10:52: Ich saß da, die Tränen liefen über mein Gesicht, ich rief meine beste Freundin an und sagte was?
00:10:59: welcher?
00:10:59: also?
00:11:00: wer kam denn auf diese wahnsinnige Idee mit drei Kindern eine Fernreise zu machen.
00:11:09: Ich kann nicht das mitnehmen, was ich möchte weil ich bin begrenzt auf X-Koffer.
00:11:13: Nicht dass ich dazu neige viel Gepäck mitzunehmen aber mit den... Was muss ich denn eigentlich mitnehmen?
00:11:17: Was ist passiert denn wenn mein Kind nichts isst?
00:11:19: Was passiert denn, wenn?
00:11:21: ich verliess meinen geschützten Rahmen und fühlte mich völlig übermandt von dieser Verantwortung?
00:11:28: Und meine Freundin ist auch Fernreisen erprobt und meinte sowas wie geht es jedes Mal so?
00:11:33: wir akzeptieren jetzt einfach und du kommst aus der Nummer auch nicht mehr raus Du fliegst jetzt einfach Und das ist für mich die Erkenntnis, dass es anders ist.
00:11:44: Die Akzeptanz, dass sich vielleicht gerade doof anfühlt.
00:11:47: Die akzeptanz... Dass es nicht so geht wie du dir das eigentlich vorstellst?
00:11:51: Ist der erste Schritt vom Homecoming!
00:11:55: Nicht kämpfen gegen die Realität des Urlaubs mit Kindern sondern die Akzeptance, dass jetzt einfach so ist In dem Moment, in dem ich aufgehört habe Urlaub mit Kindern und Urlaub ohne Kinder zu vergleichen, wurde es ein Stück weit entspannter.
00:12:12: Wir haben schon mal eine Fernreise gemacht dabei das dritte Kind noch gar nicht da und das zweite Kind war relativ klein.
00:12:19: und ich dachte wir fahren in ein sehr europäisches Land und wir machen dort baunes kindgerecht den Urlaub auch was nicht hundertprozentig funktioniert hat.
00:12:29: aber ohne uns in Details zu verlieren kamen wir nach Hause und wir erwachsen, wie.
00:12:36: Eltern hatten das Gefühl.
00:12:38: Das hätte so ein toller Urlaub können werden können wenn wir Dinge gemacht hätten die uns Spaß gemacht hätte.
00:12:45: Aber es waren die Sachen die mit Kindern nicht gingen.
00:12:48: also hatten wir aber hatten wir noch nicht diese emotionaler Reif oder auch, dass wir erkennen konnten, akzeptiert haben, hey es ist halt jetzt einfach anders.
00:12:57: Sondern wir haben eigentlich unserem alten Leben nachgetraut!
00:13:01: Wir haben dem nachgetrauert, das wir nicht wandern gehen konnten in der ganzen Tageswanderung, dass die Zeit und den Raum haben, sondern schon auch begrenzt waren mit Mittagsschlafzeiten, mit Schlafzeichen der Kindern.
00:13:19: Und Essensgewohnheiten der Kinder, die noch sehr klein waren, die ein Kleinkind alter waren und haben aber eigentlich immer das da was nicht mehr geht in den Vordergrund gestellt und ins Bewusste geschoben anstatt denen – Was können wir denn trotz der Kinder machen?
00:13:35: Mit dieser Akzeptanz, an der Ostsee in gewisser Weise hatte, dass ich gesagt habe hey so jetzt müssen wir mal akzeptieren.
00:13:43: es ist jetzt hier nicht so das ich morgens einfach gechillt mit meinem Kaffee starte.
00:13:46: Ganz entspannt sitzen aus Meer gucke sondern wenn ich aufs Meer guck und kaffee trinken wie kann ich's denn so gestalten dass es mit Kindern funktioniert.
00:13:56: Okay, alles klar!
00:13:57: Ich schnappe mir die Kinder und setze sie an den Strand.
00:14:00: Natürlich kamen Sie die ersten Male.
00:14:01: Mama, kannst du bitte?
00:14:03: Mama ich möchte mit dir im Sand bunten.
00:14:04: Nein, ich habe jetzt
00:14:05: Zeit.".
00:14:06: Und das ist aber ein Prozess, den die Kinder mit mir mitgegangen sind.
00:14:12: Das heißt mit dieser Akzeptanz heraus, dass nicht der Urlaub ist, den wir früher gemacht haben bevor die Kinder waren, der vielleicht auch irgendwann wiederkommt.
00:14:21: Der muss ja nicht für immer verloren sein.
00:14:25: In der Momente, nämlich aufgehört habe Urlaub mit Kindern.
00:14:28: Mit Urlaub ohne Kinder zu vergleichen komme ich aus diesem Opfermodus heraus und kann meine Wege neu wählen.
00:14:36: also erstens Akzeptanz zuerst.
00:14:39: urlaub mit kindern ist eine andere Art von urlaub nicht weniger.
00:14:44: es ist anders den Vergleich und die Bewertung von urlaub mit und ohne Kind an Erstes loslassen oder die bewertung auch gar nicht erst zulassen.
00:14:55: Und Flexibilität ist kein Scheitern, denn wenn das Programm angepasst wird weil Kinder müde sind.
00:15:02: Weil Kinder andere Bedürfnisse haben, weil es vielleicht gerade nicht funktioniert oder bei Eltern auch einfach keinen Bock darauf haben – ist das keine Niederlage!
00:15:10: Akzeptanz.
00:15:12: Zweiter Schritt Inseln schaffen Konkret und bewusst.
00:15:18: Was ist mein Moment für heute?
00:15:21: Frühmorgens Mein Kaffee alleine spät abends, meine Joggingrunde am Strand entlang während der Partner die Kinder ins Bett bringt.
00:15:34: Eine Stunde Pool am Pool für mich und nicht warten bis ein Moment entsteht, bis mein Zeit dafür ist sondern ihn aktiv für beide Eltern einplanen.
00:15:50: Aktiv einplan?
00:15:51: Wann möchtest du heute deine Stunde am Tag haben?
00:15:54: Deine Insel, dein Urlaub!
00:15:56: Weil wenn wir uns ganz Ehrlich und bewusst machen, das braucht es denn.
00:16:00: Es brauche nicht die vierzehn Tage alleine Urlaub sondern die meisten Eltern würden mir zustimmen dass sie doch auch ja gerne die Zeit mit ihren Kindern nutzen.
00:16:09: aber trotzdem ist es so, dass wir auch Urlaub vielleicht brauchen.
00:16:12: Und diese Stunde sei es eine aktive Stunde in dem man joggen gehen oder seinen Sport macht Also eine Ruhrstunde braucht, wo man einfach mal für sich ist und morgens oder abends oder auch zwischendurch.
00:16:25: Einfach mal alleine spazieren geht oder einfach mal sich alleine ins Café setzt – das darf sein!
00:16:31: Und dann wird das durchgesetzt.
00:16:37: Wenn alle davon wissen es allen bewusst gemacht wird dass man auch als Eltern seine Zeit braucht und es auch Elternurlaub haben, ist ein großer Schritt getan.
00:16:47: Nicht jeder Tag muss komplett gefüllt sein.
00:16:50: Weniger Termine bedeuten halt häufig auch mehr Luft zum Atmen.
00:16:56: Und was wir ja schon über die letzten Folgen eigentlich schon so ein bisschen erkannt haben ist, beneigen moment dazu immer nur mehr, mehr zu machen und was die Kinder heutzutage eigentlich lernen dürfen und dass das der größte Schatz für Kinder ist.
00:17:14: mal so Raum stille Langeweile Freizeit, Freiheit zu spüren.
00:17:26: Mit allen negativen Emotionen, mit einem positiven Emotion und das Eltern diese Lehre diesen Raum aushalten lernen und die Kinder lernen diesen Raum auszuhalten um ihn mit Leben zu füllen.
00:17:44: Das heißt weniger Termine bedeuten mehr Luft.
00:17:47: Mehr Luft zum Ankommen mehr Luft für den Raum, den wir dann auch jeder für sich aktiv alleine gestalten kann.
00:17:57: Und die dritte Insel?
00:17:59: Die kleinen Momente feiern!
00:18:00: Das Drama rausnehmen.
00:18:03: Homecoming Queen?
00:18:05: Da geht es darum, dass sie mit Herz und Hirn das Leben feiern – die kleinen Momentes feiern.
00:18:11: Und dazu hilft bei mir ganz häufig auch was ich so sehe, das Drama einfach rauszunehmen.
00:18:16: Was wirklich
00:18:17: bleibt?!
00:18:19: Und woran ich mich erinnere... ist das Erdbeereis, Zitroneneis mit bunten Streuseln und dem Micky-Mauslöffel an der Ostsee in den neunzigern Jahren.
00:18:28: Was wirklich bleibt ist gemeinsames Lachen, spontane Momente um das Gefühl miteinander frei zu sein.
00:18:38: Es zählt nicht ob alles perfekt lief Ob der Zeitplan eingehalten wurde Sondern ob Raum für das Entstandene ist was zählt Und den Kindern auch beizubringen.
00:18:50: sechs Wochen Ferien heißt NICHT dass alle hier im Raum Ferien haben.
00:18:56: Sechs Wochen Ferien heißt nicht, dass alle Familienmitglieder sechs Wochen frei haben!
00:19:05: Sechs-Wochen-Ferien heißt auch das wir als Familie gucken müssen wie wir die sechs Wochen für jeden im besten Fall gut füllen können ohne dass sich irgendjemand ein Bein ausreißen muss oder es in Stress streit und einfach Chaos enden.
00:19:28: Ich glaube, dass Urlaub- und Ferien das Potenzial hat noch mal so ein richtig krasses Homecoming an einer Reise nochmal in das nächste Level meiner eigenen Mutterschaft zu sein Das Ferien auch immer wieder der Übergang von der Einphase und den langen Ferien als Raum dazwischen einfach genutzt werden kann.
00:19:48: Dass ich in mir wachse, dass ich mein Homecoming weiterführe, dass Und Urlaub mit Kindern ist nicht weniger wert, es ist einfach anders.
00:19:59: Diese Akzeptanz und raus aus der Bewertung rein in die Akzeptanzen ist einfach anderes.
00:20:05: Bei mir anzukommen und sicher zu bleiben auch in den sechs Wochen Ferienwahnsinn – das ist ein echter Homecoming Moment!
00:20:16: Hier werden die Echten Queens geboren.
00:20:20: Wenn du jetzt sagst ja alles gut und schön zu sein, aber Ach, das mit der Orgel und keine Ahnung hast du nicht ein Tipp.
00:20:27: Ich möchte dich ganz freundlich darauf hinweisen dass es gab in den Sommerferien dieses Jahr schon eine Ferienbetreuung von mir.
00:20:36: Es gibt auch die Ferien Betreuung in den Herbstferien von mir.
00:20:39: Konkrete Termine konkrete Ausflüge usw.
00:20:46: werden jetzt in den nächsten Wochen auf der Homepage einfach zu finden sein Und im Endeffekt ist es für Kinder von acht bis zwölf Jahren.
00:20:55: Das Konzept, wie sie in den Sommerferien eigentlich auch... Es geht darum zusammenzuwachsen.
00:21:06: eine Mischung aus Ankommen ein bisschen Coaching draußen etwas erleben, zusammen als Gruppe wachsen.
00:21:14: echte Abenteuer statt einfach mobilter Zeit.
00:21:17: die Plätze sind begrenzt.
00:21:19: mehr Infos bekommt ihr auf der Homepage und dort wird es auch eine Warteliste geben für die Ferienbetreuung im Herbst.
00:21:28: Und in diesem Sinne wollen wir jetzt bleiben, noch einfach in dem Sommer bleiben!
00:21:32: Ich wünsche euch noch weiterhin einen wunderbaren Sommer.
00:21:35: zwanzig sechsundzwanzig auf bald, genießt die Zeit, geniesst die Ferien und lasst mal ein paar Kommentare da auf Instagram oder auch über alle möglichen Kanäle um mir zu erzählen.
00:21:49: Wie war es denn eigentlich bei euch im Urlaub?
00:21:52: Was war euer Homecoming Moment im Urlaub?
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