#22 Home Coming Queen - Resilienz ist kein Talent

Shownotes

22 Home Coming Queen - Resilienz ist kein Talent

Ich war immer das brave Kind.Angepasst. Verlässlich. Für alle da.

Und gleichzeitig war da immer dieser leise Wunsch: Raus aus dieser kleinen Welt! Ich wollte führen. Mein eigenes Leben.

Doch dann kam das Mama-Sein – und plötzlich habe ich mich selbst nicht mehr gesehen. Zwischen Verantwortung, Erwartungen und dem Anspruch, allem gerecht zu werden, ist etwas verloren gegangen: ich.

In dieser Folge nehme ich dich mit in meine persönliche Geschichte – von Anpassung, Verlust und dem Moment, in dem einfach nichts mehr ging. Vom Tod meines Papas nach dem Abitur, vom Funktionieren für andere und davon, wie Wachstum oft genau dort beginnt, wo es unbequem wird.

Wir sprechen über Resilienz, nicht als Talent, sondern als Prozess.Über den Druck, perfekt sein zu wollen.Und darüber, warum es kein Wettbewerb ist, wie viel wir gleichzeitig tragen können.

Diese Folge ist eine Einladung, dein eigenes Tempo wiederzufinden.Dich nicht länger nur anzupassen – sondern bewusst zu entscheiden:

Wie möchte ich leben? Wer möchte ich sein – auch als Mama?

Denn du darfst sichtbar sein.Nicht als Pflichtbesuch.Sondern als du.

Deine Susanne   Mehr von mir:    Instagram:  @susanne.job.coaching.mentoring Email: info@susannejob.de

Transkript anzeigen

00:00:03: Hallo und herzlich willkommen bei Homecoming Queen, dem Podcast für Mütter die sich selbst zurückgewinnen wollen.

00:00:33: Ich bin Susanne Jo, Mentorin, Coaching Mutter und Frauen mit Klarheit Herz- und Lebensfreude.

00:00:40: In den Podcast geht es um uns nicht um das perfekte Mama sein Nicht um leere Phrasen Sondern echte Wiederverbindung.

00:00:47: Du bekommst Impulse Echte Geschichten und klare Worte Für mehr Selbstvertrauen Und Lebensfreunde.

00:00:53: Eben deinen Weg Deine Krone und dein Zuhause in dir.

00:01:07: Hallo und herzlich willkommen bei Homecoming Queen.

00:01:09: Ich bin Susanne Job, ein Podcast-Post hier bei euch!

00:01:14: Homecoming queen – Ein Podcast in dem sich Herz, Hirn, Humor die Hand geben und miteinander feiern für Mamas, die viel tragen, viel leisten und sich selbst dabei manchmal ein Stück verlieren.

00:01:26: Hier geht es nicht um höher schneller weiter sondern um innere Führung statt durchhalten und Verwurzelungen statt funktionieren Und um die leise kraftvolle Erinnerung du führst längst Queens, wir sind im Mai.

00:01:41: Der Wonnemonat – der Monat in dem alles wächst und aufblüht und die Pollen nur so von den Bäumen fallen!

00:01:49: Und gleichzeitig wissen wir, Wachstum fühlt sich nicht immer leicht an.

00:01:55: Und selbst wenn wir misswissen, manchmal vergessen wir das.

00:01:59: Genau dahin schauen wir diesen Monat.

00:02:02: Wachs-Tum.

00:02:03: Ehrlich?

00:02:04: Und alltagsnah.

00:02:06: Und vielleicht geht es gerade gar nicht ums perfekte Aufblühen, sondern erst mal darum, nicht einzugehen und wieder bei dir anzukommen.

00:02:17: Wenn ich auf meine Kindheit so zurückschaue... Ich war immer das liebe nette Mädchen!

00:02:24: Ich habe Geige gespielt, ich war höflich, ich bin angepasst und ich habe funktioniert.

00:02:32: Ich war die große Schwester, das älteste Kind, ich habe Verantwortung übernommen also eigentlich alles richtig gemacht.

00:02:41: Aber da gab es immer noch so ein bisschen den Kontrast in mir.

00:02:45: Denn auch wenn ich das damals noch nicht wusste, und auch wenn dies mir damals auch noch nicht eingestehen hätte bzw.

00:02:50: damals hätte ich es wie eingestanden – Ich wollte führen!

00:02:55: Ich wollte mit den Jungs mich messen beim Chili-Wet essen auf dem Sprungturm.

00:03:02: Jede Challenge war da und jede Challenge wurde auch aktiv angenommen.

00:03:06: Also man hat mir nach, also man sagt mir nach das, woher so sieht.

00:03:09: man musste nur sagen.

00:03:11: Wetten du traust dich nicht oder wetten du schaffst es nicht?

00:03:14: Das war ein Zaubersatz den ich in der Kindheit gesagt habe.

00:03:17: und ob!

00:03:19: Und... Ich wurde schon häufig eher als kleiner Junge gesehen bzw.

00:03:25: wollte auch irgendwo so sein und meine Mama und mein Papa die wollten aber eigentlich eher dass das liebe nette brable Mädchen.

00:03:32: und wie ich schon berichtet habe bin ich dann.

00:03:36: Mit zehn bin ich nach Mexiko gegangen, eine sehr prägende Zeit.

00:03:41: Und selbst da habe ich meine Meinung gesagt in einem absolut patriarchalischen System wo die Männer einfach noch einen ganz anderen Stellenwert und der Machismo ja auch ein ganz anderer Stellenwert hat als damals und vor allem jetzt in Deutschland habe ich meinen Meinung nicht nur gesagt sondern ich habe mich durchgesetzt.

00:04:00: und da das am Anfang mit dem Sagen so ein bisschen schwierig war weil Sprache einfach nicht konnte, weil ich mich verbal nicht äußern konnte.

00:04:08: Ich mich aber definitiv nicht klein machen sollte.

00:04:11: Fliegen auch schon einmal so ein bisschen die Fäuste Dann weiter später in der Schule.

00:04:21: Im übrigen apropos angepasst sein und immer richtig machen das liebe nette Mädchen war sein Das erste mal.

00:04:28: Achtung schaut out.

00:04:30: ich hoffe es hören nicht zu viel zu.

00:04:31: Aber mein erstes Donde, die ich geschwänzt hat war Religion in der fünften sechsten Stunde und das in der zwölften Klasse.

00:04:40: Und meine Güte hatte ich ein schlechtes Gewissen!

00:04:44: Ich habe mein Studium durchgezogen und sogar nicht nur meinen Studium komplett durchgezogen mit Diplom und allem drum und dran – und ist auch gar nicht so übel – sondern ich habe dann noch meinen Doktortitel hinterhergeschoben denn was isst man als Naturwissenschaftler ohne Dokturtitel?

00:05:02: Auch da wiederum habe ich mich angepasst.

00:05:05: Habe das getan, was alle von mir erwarten und hatte aber auch ehrlich gesagt nicht den Plan B in der Tasche, den die anderen überzeugt hätte.

00:05:16: Ich habe alles richtig gemacht!

00:05:18: Und trotzdem hat sich ganz vieles einfach falsch angefühlt.

00:05:26: Das war so ein bisschen der Übergaben.

00:05:30: Aber einen Traum hatte ich mein ganzes Leben an.

00:05:35: Den ersten Mal, dass ich mich bewusst daran erinnere war so vielleicht mit vier fünf.

00:05:38: Dass ich davon geträumt habe irgendwann ein Baby zu bekommen Mama zu sein und in der Zeit wo das dann dran war dort wo Ich den Partner gefunden hatte mit dem ich mir das vorstellen konnte und er auch Indem man das einfach dran weil Studium im Rahmen des Studiums wäre das keine Option gewesen.

00:06:00: Dann natürlich die Ersten beruflichen erfahren.

00:06:02: und dann kickte die Realität, denn mein Leben bestand aus Vollzeitarbeiten und das nicht nur vierzig Stunden die Woche sondern gerne auch mal siebzig-achtzig.

00:06:13: Dienstreisen waren bei mir eigentlich Taggeschäft, nicht nur in Deutschland oder auch nicht nur im europäischen Ausland, sondern eigentlich auch häufig dann auch im weiteren auf der ganzen Welt unterwegs sein.

00:06:26: und wie gesagt Ich habe schon echt viel gearbeitet, aber ich habe es auch gerne gemacht.

00:06:31: Also achtzehn Stunden Woche kein Problem!

00:06:34: Und dann wurde ich Mama und dann entstand etwas ganz Spannendes, denn ich fühlte mich plötzlich nicht mehr wirklich gesehen... ...und da hatte ich das erste Mal das Gefühl ne also so läuft es hier aber nicht weil jetzt weiß ich ganz genau was ich möchte Denn mein Gedanke war immer ich will nichts an Weihnachten alleine zu Hause auf dem Sofa sitzen Und mein Kind kommt nur kurz vorbei und geht am liebsten zu der Nenny, macht dann den Pflichtbesuch bei mir und ist vielleicht noch Abendbrot um mit den Freunden feiern zu gehen.

00:07:16: Ich habe das im Umfeld erlebt, dass es so Kinder gab, denn auch in meinem Umfeld gab es viele Kinder die Ja, teilweise aus, man würde sagen aus Akademikerfamilien, wo die Eltern viel gearbeitet haben.

00:07:33: Wo sich halt auch Kompetenzen im Hause waren und wo halt auch sich nennies beziehungsweise ja... Die Kinder halt auch beschäftigt wurden durch externe Personen.

00:07:46: und ich habe das erlebt!

00:07:49: Und dieser Satz hat sich bei mir in meinem Gehirn eingebrannt, weil ich dachte wie schlimm muss es sich als Mama anfühlen, obwohl das vielleicht auch gar nicht so war.

00:07:55: Aber wie schlimm würde es sich für mich als Mama anführen wenn ich einen Weihnachten da bin und nur der Pflicht besucht bin?

00:08:04: Und die Nähe holen sich die Kinder woanders... ...und die Nähen holen sie sich nicht bei der Mama nämlich bei mir!

00:08:15: Und dann war für mich eins ganz ganz klar und das war auch etwas was mich damals dann durch das Gespräch geführt hat Als es darum ging, die Elternzeit nach einem Jahr zu beenden.

00:08:26: Wo es ganz für die Firma in der ich gearbeitet habe ganz klar war naja gut also halbtags können wir machen aber halt auch nur die ersten paar Monate und lesen kann man ja trotzdem.

00:08:38: Und es ist alles eine Frage der Organisation Frau Dr.

00:08:40: Jogh.

00:08:42: Mir war aber ganz klar Ich kann das alles!

00:08:47: Es ist nur eine Frage dieser Organisation und ich würde das auch hinbekommen es zu organisieren Aber ich will das nicht.

00:08:58: Und mit dieser Klarheit, genau da beginnt Veränderung!

00:09:05: Nicht wenn du nicht mehr kannst... ...nicht wenn die Welt über dir zusammenbricht... ...Nicht wenn du dir das alles schön gerechnet hast Sondern dann wenn du ehrlich wirst Wenn du es wirklich richtig fühlst.

00:09:24: Vielleicht hast Du das ja auch schon mal erlebt Gerade im Zusammenleben mit den Kindern.

00:09:30: Meine Hebamme hat damals zu mir gesagt, naja du wirst erst abstellen können oder auch der Schnuller wird erst dann gehen wenn Du dazu bereit bist.

00:09:41: Wenn Du da einfach keinen Bock mehr zu hast.

00:09:43: Wenn du da einfach ganz klar bist das Ding kommt jetzt weg es wird nicht gestillt ich habe keine Lust mehr drauf und das sind so Punkte auch im Mama sein die mir immer wieder gezeigt haben Klarheit Echtes fühlen, dass das so nicht mehr geht oder so nicht möchte ist eine wahnsinnige starke Kraft die man entwickeln kann.

00:10:09: Jetzt gilt es ja bei Homecoming Queen ganz häufig um Resilienz in der Wiederstandskraft und ich habe schon häufiger gesagt, Resilience ist kein Talent.

00:10:18: Resilient hat man in gewisser Form wird dir einem Angebot mitgegeben aber und das ist verschieden ausgeprägt.

00:10:25: also es gibt Menschen sondern sogenannt intrinsisch höher Resilient oder haben mehr Resilienz als andere Menschen.

00:10:33: Aber Resiliens ist vor allem ein Prozess, denn Resilience ist erlernbar.

00:10:39: das heißt wir können unsere innere Widerstandskraft unserer mentale Stärke trainieren.

00:10:43: und nur weil wir in einer Situation Resiliente gehandelt hat also wieder aufgestanden sind uns daraus gekämpft haben daraus gestärkt vielleicht sogar hervorgegangen sind bedeutet nicht gleichzeitig, dass ich bei all den nächsten Herausforderungen, die man leben hier so hineinspült.

00:10:59: Ich genuße Resilienz sein werde.

00:11:02: und die Forschung zeigt Achtung!

00:11:05: Hier trifft wieder Herz zu Tieren aufeinander.

00:11:08: Menschen passen sich an.

00:11:11: Menschen passend sich an weil es Sicherheit verspricht.

00:11:15: Menschen Passend Sich An Weil Es auch Einfach ist, wir haben den Schutz der Herde.

00:11:20: Wir haben ein gelerntes Verhalten.

00:11:22: es wird von anderen akzeptiert.

00:11:24: Wir müssen nicht noch gegen andere kämpfen sondern wir sind in der Gruppe sicher weil wir uns anpassen.

00:11:28: Wachsen tun wir durch Herausforderung.

00:11:33: Wachstum entsteht nicht durch Anpassungen sondern wachstums.

00:11:38: oder wenn wir etwas lernen dann hat das auch ganz viel damit zu tun dass wir Frustrationen aushalten.

00:11:46: Und wenn wir was richtig lernen wollen, auch dann denke daran Kinder müssen manchmal so richtig frustriert sein.

00:11:52: Damit sie den Sinn erkennen dass die das wirklich wirklich wollen.

00:11:55: und wenn die Frustration richtig groß ist Dann lernen Sie das viel schneller als wenn wie es Ihnen kleinen Häppchen immer wieder Vorwerfen und gucken kann wenn du in einen kleinen Schritt gehst aber dann sehen Sie das große Ganze nicht.

00:12:07: Das sehen wir alltäglich bei unseren Kindern.

00:12:09: also Wachstum kann nur in herausfordernden Situation oder durch auch eine gewisse Frust und Frustation halt einfach geschehen.

00:12:19: Ich hasse diese Kalendersprüche, ich bin noch kein Freund davon an die Wand zu knallen.

00:12:23: Ha ha ha.

00:12:24: Wachstum entsteht nur außerhalb deiner Komfortzone obwohl es so wahr ist.

00:12:29: du musst dich Du musst aus der sicheren Herde rausgehen, du musst aus dem sicherem Gefühl das es so ist wie es ist.

00:12:37: Wenn du weiter wachsen möchtest, musst du halt einfach einen Schritt nach vorne gehen.

00:12:41: und Wachstum hat auch immer ganz viel was mit Lernen zu tun und mit Frust und Auszuhalten dass ich es noch nicht kann, dass auch da wieder Dover Spruch Rom nicht an einem Tag erbaut wurde Und diese Sprüche haben wir zigtausendmal unter Umständen unserer Kindheit gehört haben ein ganz großes Potenzial uns absolut zu nerven.

00:13:04: Nur trotzdem dürfen wir sie uns manchmal angucken sein, was wollten die Menschen denn da hinter uns eigentlich sagen?

00:13:08: Denn dahinter steht jahrelang Jahrzehntelang, Jahrtausendläre langes Wissen.

00:13:14: Das Problem ist nämlich selten dass wir es nicht können sondern das wir es uns nicht ehrlich anschauen und einfach ein Stück weit auch zu bequem sind ums dorthin zu entwickeln.

00:13:28: Was hat das denn jetzt mit meinem Leben zu tun?

00:13:31: Mein Papa ist kurz nach meiner letzten Abiturprüfung verstorben.

00:13:37: Ein echt harter Einschnitt in meinem Leben.

00:13:40: und trotzdem war da dieser Gedanke, boah die Abi-Zeit gibt es nur einmal!

00:13:45: Die Abi-Zite war seit einem Jahr geplant.

00:13:48: Alle Fäden standen alle Programmpunkte waren durchdacht das Outfit war gekauft und die Menschen eingeladen.

00:13:56: Das habe ich gemacht Ich habe weitergemacht Und ein Stück weit war das damals auch gut.

00:14:01: Ich habe gefeiert, aber ich habe nichts gefühlt.

00:14:07: Retrospektiv betrachtet war genau das Richtige zu dem Zeitpunkt.

00:14:11: Dennoch, ich habe dieses vermeintlich sichere Gefühl – ich mache einfach weiter wie bisher – habe ich behalten.

00:14:20: Ich hab mich auch da wieder angepasst!

00:14:24: Ich bin ins Studium gegangen, habe mich dort reingestürzt.

00:14:27: Ich hatte eine Rolle!

00:14:28: Ich war die Starke der Fels in der Brandung, die Susi, die geht ihren Weg... ich habe wieder gefeiert, ich habe weitergemacht aber ich habe nichts gefühlt und schlussendlich war ich für alle anderen da und das war auch so ein bisschen mein Mechanismus.

00:14:45: Ich war für alle andern da nur nicht für mich.

00:14:54: Und ich wollte es allen zeigen, dass ich das schaffe.

00:14:58: Dann kam der Tag, wo ich am Boden saß und es ging nicht mehr weiter – dann ging nichts mehr!

00:15:11: Das war der Punkt, wo mein Schmerz, meine Frustration über das wie es mir gerade geht was ich vielleicht doch gar nicht so bewusst hatte.

00:15:20: So hoch war, dass ich dann gesagt habe und jetzt wird hier etwas verändert!

00:15:24: Und ich wusste nicht genau wie und ich hatte auch nicht wirklich die Unterstützung aber da war der Schmerz vielleicht einfach so...die Frustration so groß das ich gesagt hab so und jetzt müssen wir hier aufstehen sonst bleiben wir nämlich hier sitzen.

00:15:39: und das war eine ganz bewusste Entscheidung.

00:15:42: Ich habe es ging nicht darum, dass sich aufblöre sondern in dem Moment ging es mir darum dass ich nicht eingehe.

00:15:50: Wachstum war sekundär, also das wichtigste Ziel in diesem Moment war und das habe ich mir immer wieder vorgenommen.

00:15:58: Das war mein ganz großes Ziel eine ganz schön lange Zeit.

00:16:01: Ich werde nicht drauf gehen sondern ich werde irgendwann wieder bei mir ankommen Und ich würde gerne sagen ab da lief es und es ging alles einen Weg.

00:16:12: Es wurde schön und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

00:16:14: aber so war's nicht Denn ich bin immer wieder zurückgerutscht und ich rutsche immer noch Nicht mehr so tief, aber ich rutsche.

00:16:22: Und weil... Ich wieder immer wieder in dieses Funktionieren geraten bin!

00:16:28: Ich habe funktioniert, ich lächle weg, ich peisse die Zähne zusammen Aber ich merke dass ich nichts fühle.

00:16:34: Aber das Gute daran ist?

00:16:36: Ich merke, dass sich nichts fühlen und heutzutage es ist wenn ich mich dabei erwische, dass ich vielleicht wieder ein bisschen zurückgerutscht bin Dass ich wieder nur funktioniere Das ich funktionieren möchte Dann merke ich und nehme es bewusst wahr.

00:16:53: Okay Susi, an dieser Stelle kannst du es noch nicht!

00:16:58: Hier kannst du ist noch nicht Resilienz zu heimenden?

00:17:02: Und heute bin ich wieder empführend.

00:17:04: das war ein langer langer Weg mit vielen Rückschlägen auch krassen Rückschlägen aber da wiederum zu gucken.

00:17:12: wenn ich wachsen möchte dann muss sich manchmal auf den unbequem wie gehen Alles darf da sein.

00:17:20: Es ist alles in Ordnung, es ist ein Weg und der Weg ist nicht perfekt.

00:17:23: und den Weg den kann ich vorher auch nicht sehen und ich kann ihn.

00:17:26: ein Stück weit kann ich ihn mir gestalten aber Der Weg ist halt einfach da Und Ich bin nicht stark weil ich nichts fühle Sondern ich bin stark Weil ich nichts mehr weg drücke, weil ich dem Ganzen mir begegne Indem ich gucke was is das?

00:17:42: Wie kann ich lernen damit umzugehen Gefühle wegdrücken Mach dich nicht stabil, sondern es kostet dich wahnsinnig Energie.

00:17:53: Und ich erlebe ganz häufig Menschen die sagen, oh nee da möchte ich nicht hinschauen.

00:17:57: Oh nee das, das kehre ich einfach unter den Teppich Denn das könnte richtig richtig... Das tut ja dann nochmal weh und das könnte ja Energie kosten.

00:18:05: Ja tute's!

00:18:06: Selber scheinlich sogar.

00:18:09: Manchmal muss man durch wirklich tiefe dunkle Themen vielleicht noch mal gehen aber Gefühle wegzudrücken Dinge unter ein Teppi kehren Das macht dich stabil.

00:18:18: Das fördert keinen Wachstum, sondern langfristig kostet dich das Energie und lässt dich im schlimmsten Fall einfach darüber auch krank

00:18:26: werden.".

00:18:30: Was hat es denn jetzt alles mit meinem Alltag?

00:18:33: Mit Homecoming Green?

00:18:34: ist ja schön, dass ich das erziehe.

00:18:38: Was hat das dann mit mir als Mama zu

00:18:39: tun?".

00:18:40: Ganz konkret diese Woche!

00:18:42: Meine Woche ist voll.

00:18:44: Ich müsste eigentlich Buchhaltung machen.

00:18:46: Ich könnte Projekte vorantreiben.

00:18:49: Ich habe dann noch so eine Ablage, die schimmelt vor sich hin bestimmt seit Monaten.

00:18:57: Ich könnte Gespräche führen mit Menschen, die wieder zu weiteren Projekten befinden.

00:19:03: Aber und die Realität als Mama ist?

00:19:06: Bei uns zieht bald ne Zahnspange ein.

00:19:09: Eine feste Zahmspange!

00:19:10: Das ist echt nen Übergang ins Teenie-Leben.

00:19:13: Und es hat auch eine gewisse Komponente, die einen Einschnitt in das Leben bedeutet für das Kind.

00:19:21: Ich habe Termine, wie zum Beispiel Eltern-Sprechtage.

00:19:25: Ich habe Sofa-Dienste die ich gerne mache, die aber meinen Alltag doch sehr einschränken, deren meine Kinder gerne ihre Hobbys ausleben dürfen und auch lernen dürfen, wie sie sich selber durch Sport, durch ihre Hobbies selbst regulieren und selber spüren können und auch ihren Selbstwetter fahren.

00:19:43: Dann gibt es Geburtstage!

00:19:45: Und ab und zu habe ich für mich Termine denn ich muss zum Zahnarzt.

00:19:54: Ach ja Podcast muss auch noch aufgenommen werden.

00:19:59: Und mein erster Impuls am Sonntag war okay, ich brauche mehr Planung!

00:20:05: Ich brauche mir Effizienz vielleicht sogar eine Nachtschicht und dann meldet sich ganz tief in meinem Inneren die Erschöpfung.

00:20:17: Susi bist du wirklich sicher dass das der Weg ist?

00:20:21: Susi du merkst dass du dich die ganze Zeit schon ein wenig erschöpft fühlst und glaubst du dann wird es besser?

00:20:31: Früher hätte ich dieses Gefühl einfach weggedrückt.

00:20:33: So, ach Quatsch!

00:20:35: Nur die harten kommenden Garten.

00:20:37: und es ist nicht so dass sich nicht für die extra Meile bin.

00:20:39: Ist nicht so das ich meinen Kindern nicht sage wir müssen uns anstrengen um etwas zu erreichen.

00:20:43: Wenn wir erfolgreich sein werden müssen wir uns an strengen.

00:20:46: aber wenn mein Körper schreit du bist erschöpft und Du kannst dich mehr.

00:20:50: Du wirst echt schon mit deinem Akku langsam im roten Bereich.

00:20:56: Dann habe Ich gelernt und ich habe es Angewendet diese Woche, ich werde berichten in der nächsten Podcast-Folse ob das so funktioniert hat.

00:21:03: Denn ob das jetzt nun alles klappt weiß man natürlich jetzt an diesem Zeitpunkt noch nicht.

00:21:08: Dann habe ich mir gesagt stopp Ich bin die Mama!

00:21:13: Ich bin Die Queen in meinem Königreich und ich entscheide wer mehr Energie nimmt und was mir auch Energie gibt.

00:21:25: Und da wurde mir ganz klar...Ich will mit meinen Kindern leben Nicht gegen sie.

00:21:30: Ich will meine Tochter begleiten, wenn ihr wir zum Zahnarzt gehen und die Zahnspange einzieht!

00:21:35: Ich möchte den wichtigen Termin mit dem anderen Kind wahrnehmen weil es für uns alle und vor allem für das Kind sehr wichtig ist.

00:21:44: Ich möchte dass die Kinder ihre Hobbys ausleben also darf ich auch hinfahren Und Geburtstage sind halt einfach da und jemand dem Wertschätzung viel viel wert ist und dem das wichtig is Der geht natürlich auch zum Geburtstag hin.

00:22:02: Es ist kein Wettkampf, wer ist die beste Mama?

00:22:06: Wer kann den Spagat zwischen Beruf und Privatleben und Partner sein und allen möglichen anderen Rollen am besten schaffen?

00:22:15: Und der kommt nicht vielleicht doch noch ein Stückchen tiefer im Spagate oder kann dabei noch die Arme nach oben nehmen und den Kopf noch schieflegen?

00:22:22: Nein, darum geht es nicht!

00:22:22: Das ist kein Niemandem.

00:22:25: Und ich lasse mich auch nicht, und das darf ich auch entscheiden!

00:22:28: Ich lasse sich in diesen Wettkampf nicht hineinziehen.

00:22:30: Sollen Sie anderen denken was sie wollen?

00:22:32: Es ist nur deren Meinung...und ich darf auch einfach mein Tempo gehen..und ich Darf Mein Tempo Gehen Ist Das Schwierigste Im Konflikt mit mir selber Denn ich bin auf Leistung trainiert.

00:22:46: Ich habe mich durchgebissen und ich habe mich wirklich an meinen Stellen wirklich durch gebissen.

00:22:52: Ich habe es gelernt und das fühlt sich gut an.

00:22:54: Es ist ja auch nicht so, dass es nicht schön ist wenn man sich durchgewissen hat, wenn man über seine Grenzen hinausgegangen ist und dann erreicht man das Ziel, denn kommt ein kleines Yippie!

00:23:01: Das ist eigentlich das Gute am Gehirn.

00:23:03: Dass dann so einen Glückshormon ausgestoßen wird und man denkt so yes ich kann das!

00:23:09: Nur diese kleinen Yippies die sind ganz wichtig.

00:23:11: sie dürfen nur nicht, dass lautes Stöhnen der Erschöpfung nicht einfach ignorieren gerade wenn wir in meinem Haushalt leben mit Kindern.

00:23:20: Denn Kinder zu haben Sprint ist das dann Marathon.

00:23:24: Wenn ein Kind, sagen wir mal, es zieht mit achtzehn aus, dann haben wir das achtzehnt Jahre erst einmal mit uns wohnen natürlich brauchen sie uns irgendwann nicht mehr so doll aber einfach anders.

00:23:33: das heißt die brauchen immer noch Energie und wenn man sich nur eins sondern wie ich drei habe müssen wir diese energie auch noch vielleicht nicht mal drei aber mal zweieinhalb nehmt Dann wiederum die ehrlichkeit zu gehen.

00:23:46: ja wenn ich alleine wäre wäre beruflich mehr möglich.

00:23:49: Ja wenn ich allein wäre wäre auch freundschaftstechnisch mehr möglich.

00:23:54: Ja, wenn ich alleine wäre, wären auch mehr Reisen in exotische Länder wahrscheinlich möglich.

00:24:03: aber und das ist mir diese Woche bewusst geworden Ich liebe es!

00:24:10: Und ich möchte mir das von niemandem nebenlassen die Mama dieser drei kleinen Terrorzwerge zu sein und ich möchte niemals nur die sein die ein Pflichtbesuch ist.

00:24:25: Der Stress bei uns Mamas entsteht oft nicht durch die Kinder, sondern durch den Anspruch das alles trotzdem perfekt laufen muss!

00:24:35: Ich liebe es, die Mama dieser Terrorzwerge zu sein und ich möchte nicht irgendwann nur der Pflichtbewusst zu Besuch hören.

00:24:46: Wenn's dann dazu kommt, dann ist das so... Also versuchen wir doch einfach in diesen Wonnemonat, in diesem Blühaufmonat.

00:24:56: Einfach vielleicht einfach mal ruhig zu werden und darüber nachzudenken... Vielleicht geht es nicht darum unsere Blüten einfach wer weiß wie?

00:25:07: zu vertreuen sondern einfach auch nur einfach mal.

00:25:12: darf es einfach dieses Jahr darum gehen einfach einen kleinen Schritten zu wachsen und vor allem nicht einzugehen Denn Blumen, die zu schnell wachsen sind meistens auch sehr empfindlich und gehen schnell ein.

00:25:31: Und deswegen ist es so wichtig, dass wir bei uns bleiben – auch wenn es chaotisch ist!

00:25:40: Und vielleicht magst du dich ja mal diese Woche oder in den nächsten zwei Wochen so'n bisschen beobachten?

00:25:47: Und kannst dich einmal fragen wo verliere ich mich denn eigentlich gerade?

00:25:53: Wo kämpfe ich dann gegen meine inneren Glaubenssätze.

00:25:59: So dieses, wenn ich nicht leiste bin ich nicht genug.

00:26:03: und wo fühlst du dich manchmal einfach nur?

00:26:05: oder wann fühlste dich einfach nur, weil ich funktioniere nur noch?

00:26:10: Und es macht einfach alles keinen Spaß mehr!

00:26:13: Wenn ihr das berührt hattet, wenn wir jetzt sofort einer jemanden denkt der genau diese Folge einmal hören darf schickt sie ihm doch einfach.

00:26:22: Teile die Folge sprecht darüber und lass mir ein Kommentar sein.

00:26:27: Wir sind zwei Wochen Eure Homecoming Queenie zusammen.

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