#21 Home Coming Queen - Raus aus dem Autopiloten – rein in bewusste Entscheidungen

Shownotes

21 Home Coming Queen - Raus aus dem Autopiloten – rein in bewusste Entscheidungen

Du gestaltest deine Familie sowieso. Die Frage ist nur: bewusst oder unbewusst?

In dieser Folge geht es um den Unterschied zwischen funktionieren und führen. Darum, wie wir – oft unbemerkt – aus Gewohnheiten, Erfahrungen und alten Mustern heraus handeln. Und warum genau dort der Schlüssel liegt: nicht im Perfekt-Sein, sondern im Bewusstwerden.

Ich nehme dich mit in die Welt deiner inneren Entscheidungsprozesse:Wie dein Gehirn täglich tausende Entscheidungen trifft – viele davon automatisch. Wie dein Familiensystem dich prägt – und du gleichzeitig die Möglichkeit hast, es neu zu gestalten.

Es geht um echte Führung:Nicht Kontrolle.Nicht Perfektion.Sondern Klarheit.

Darum, dich selbst zu halten, wenn es schwierig wird. Nicht sofort zu reagieren, zu retten oder zu funktionieren – sondern einen Moment innezuhalten und bewusst zu entscheiden:Wie möchte ich handeln?

Denn genau hier beginnt Veränderung.Nicht im Außen.Sondern in dir. Und vielleicht ist das genau dein Moment:Weniger richtig machen wollen.Und mehr bewusst führen. Dich. Deine Familie. Dein Leben.

Deine Susanne   Mehr von mir:    Instagram:  @susanne.job.coaching.mentoring Email: info@susannejob.de  

Transkript anzeigen

00:00:03: Hallo und herzlich willkommen bei Homecoming Queen, dem Podcast für Mütter die sich selbst zurückgewinnen wollen.

00:00:33: Ich bin Susanne Jo, Mentorin, Coaching Mutter und Frauen mit Klarheit Herz- und Lebensfreude.

00:00:40: In den Podcast geht es um uns nicht um das perfekte Mama sein Nicht um leere Phrasen Sondern echte Wiederverbindung.

00:00:47: Du bekommst Impulse Echte Geschichten und klare Worte Für mehr Selbstvertrauen Und Lebensfreunde.

00:00:53: Eben deinen Weg Deine Krone und dein Zuhause in dir.

00:01:08: Herzlich willkommen bei Homecoming Queen.

00:01:10: Ich bin Susanne Jo und hostin dieses Podcast, ein Podcast in dem sich Herz, Hirn- und Humor die Hand geben und miteinander feiern für Mamas, die viel tragen, viel leisten und sich selbst dabei manchmal ein Stück verlieren.

00:01:24: hier geht es nicht um höher schneller weiter sondern um innere Führung statt durchhalten um bewusste Entscheidungen statt funktionieren und um die leise Kraftvolle Erinnerung.

00:01:37: du führst längst Queen.

00:01:41: Vielleicht ist das heute genau der Moment, an dem du aufhörst alles richtig machen zu wollen.

00:01:48: Und anfängst bewusst zu führen deine Familie und dich selbst.

00:01:57: Du gestaltest eine Familie sowieso.

00:02:00: Die Frage ist nur Bewusst oder Beunbewusst.

00:02:05: Funktionierst du?

00:02:07: Oder lebst du?

00:02:10: Und vielleicht magst du diesen Gedanken mal ganz kurz wirken lassen oder unbewusst gefühlt und gestaltet.

00:02:22: Belebst du?

00:02:24: Oder funktionierst Du?

00:02:28: Weil das bedeutet auch, Du gestaltest nicht nur in den großen Momenten sondern in den kleinen.

00:02:34: In dem Ton, den Du anschlägst, im Blick, den du Deinem Kind gibst, in dem wie Du mit Dir selber sprichst.

00:02:44: Auch dann wenn Du denkst ist es gar nicht so wichtig!

00:02:51: Und ich liebe ja diese Momente woherz'n Hirn sich treffen auf den Kaffee.

00:02:55: Und wenn wir das mal ganz kurz, mal wieder die Wissenschaft an den Tisch holen zu der Tastet-Café dann wird es etwas ziemlich klar.

00:03:04: unser Gehirn trifft ständig Entscheidungen!

00:03:08: Unser Gehirne trifft alle durch alle Sinneskanäle die wir zur Verfügung haben nämlich gucken also die sie sehen wir schmecken wir riechen Millionen von Informationen über den Tag verteilt.

00:03:27: Und unser Gehirn trifft ständig Entscheidungen, die erste Entscheidung ist das was ich gerade rieche Schmecke sehe oder höre wirklich wichtig und daraus entscheidend aber noch weitere Entscheidungen weil es dann ja quasi nur der Anfang des Entscheidungsbaums, dass heißt unsere Gehirne ist ständig am Entscheidung treffen und am wahrnehmen und am denken.

00:03:48: ein großer Teil davon ist Gosserdag unbewusst Denn sonst würden wir wahrscheinlich unseren Mentalot, den wir als Mamas haben, als absoluten Pupskram wie mein Sohn immer so schön sagt empfinden.

00:04:04: Unser Gehirn trifft ständig Entscheidungen ein großer Teil davon unbewusst aus Gewohnheit, Aus Erfahrung und aus dem was wir kennen.

00:04:16: Und genau deshalb gestalten wir auch immer Aus Gewohnheit, viel aus Erfahrung und aus dem was wir kennen bei sonst unser Gehirn ja einfach völlig überfordert werde.

00:04:30: Gewohnheiten, Erfahrungen oder darauf kann ich zurückblicken.

00:04:33: das war gut es war nicht so gut.

00:04:35: Das haben wir schon immer so gemacht Es war gar nicht schlecht.

00:04:37: für das haben auch alle davor gemacht.

00:04:39: Warte mal die Oma hat es auch schon so gemacht.

00:04:41: das kann ja gar nicht schlechter sein.

00:04:43: Und genau aus diesen unbewussten Entscheidungen gestalten wie immer.

00:04:49: Deswegen ist die Frage nicht nur, merken wir das eigentlich?

00:04:53: Wann wir gestalten.

00:04:55: Also eigentlich gestalten wie immer.

00:04:57: Merken wir ob wir für uns gestalten.

00:05:01: und in den letzten Folgen ging es ja darum dass wir nicht perfekt sein müssen und dass wir diesen Perfektionismus auch vielleicht ablegen dürfen.

00:05:09: Dass wir Fehler machen werden und dass es nicht kein Druck sein muss.

00:05:12: Oh ich darf keinen Fehler machen sondern einfach mal hey!

00:05:15: Es ist alles gut Wir sind gut so wie wir sind Und auch, dass wir nicht retten müssen.

00:05:20: Dass es eigentlich gar keinen Sinn macht Kinder und uns selber retten zu müssen.

00:05:24: Denn... Wir dürfen uns begleiten!

00:05:27: Und wir dürfen auch mal durch das Teil der Tränen gehen.

00:05:30: Wichtig ist, dass in Liebe, Geborgenheit und Sicherheit durch dieses Teil der Trenen gehen.

00:05:36: Und was wir auch noch gelernt haben, ist, daß wir alle etwas mitbringen in unserem sogenannten Familiensystem, was nicht nur aus mir selber besteht mit meiner eigenen Herkunftsfamilie.

00:05:47: Mit meinen eigenen Herkomstgroßeltern die auch wieder ihre Geschichten mitgebracht haben.

00:05:51: Was sich quasi wie so ein Riesen-Geflecht also.

00:05:55: jetzt werde ich mal wieder sehr wissenschaftlich aber wenn man sich Gewebe mal angeschaut hat.

00:06:01: Das ist ein Geflecht, was mit Adern durchzogen ist und so.

00:06:04: Schlören wir das hinter uns einfach her aus unserer Familie, aus unserer Geschichte, aus unseren Prägern, aus unserem Muster?

00:06:11: Und dann ist es auch noch so, dass wir nicht nur unser eigenes Gewebel mit dem Geflecht aus Adern einfach mitbringen sondern, dass unsere Partner oder die Menschen in unserem System da sind.

00:06:27: Wenn Kinder im Spiel sind, dann einfach auch.

00:06:28: auf jeden Fall die Partner tragen alle dazu bei und bringen alle etwas mit.

00:06:41: Und vielleicht siehst du jetzt ein bisschen klarer an diesem ganzen Wust eine Information, die ich dir gerade gegeben haben was davon wirklich zu dir gehört?

00:06:51: Was gehört aus diesen riesen Geflecht-an-Familien-System um dich herum ?

00:06:58: Was gehört wirklich zu Dir und was nicht?

00:07:02: Und was gehört zu dir und was gehört vielleicht zu den anderen Parteien in deinem System?

00:07:08: Aber, was möchtet ihr vielleicht auch weiter tragen.

00:07:11: Was möchtest ihr weitergeben im System?

00:07:14: Und was

00:07:14: nicht?!

00:07:16: Genau hier ist der riesengroße Wendepunkt der bewussten Elternschaft!

00:07:23: Das ist dieser Wendepunkt von der bewusten Ankommen bei sich selbst an den bewussten Gestalten seines eigenen Lebens.

00:07:30: Genau hier beginnt nämlich etwas Neues, weil du hast jetzt eine Wahl!

00:07:36: Du kannst es weiterlaufen lassen und die unbewussten Gedanken einfach nicht hinterfragen, du kannst es einfach alles was sich doof anfühlt, gehst so unter den Teppich und du rettest ganz schnell nochmal bei deinem Rettest du dich auch ein Stück weit.

00:07:49: selber musst ich mich selber irgendwie doof fühlen... Du machst das so wie du's kennst oder?

00:07:57: Du fängst an bewusst zu gestalten.

00:08:04: Ich kann verstehen, wenn so etwas auch Druck in dir entzeugt.

00:08:07: Es kann sehr gut sein und das habe ich selber erlebt, dass dieses Bewusstgestalten... ...ich mache jetzt das Beste draus!

00:08:13: Hey, ich bin der eigene Kapitänin meinem Bemulioli, dass das wirklich auch Druck erzeugt weil dann bin ich ja dafür verantwortlich Und da aber auch einfach ganz bewusst auf wieder den Druck rauszunehmen denn wir gestalten ja eh Und dann macht es doch viel mehr Sinn, vielleicht auch erst mal an einigen Stellen nur und dann auf das große Ganzen wenn wir denn das sollen.

00:08:39: Wenn wir das halten können aber vielleicht in kleinen Schritten anfangen sein Leben bewusst zu gestalten seine Familie bewusst zu geschleifen.

00:08:47: Das geht ja nicht darum dass ich alles anders machen muss sondern es geht nur darum vielleicht auch mal Dinge so aha ich glaube das kommt daher.

00:08:55: Erinnert ihr euch an meine Kochgeschichte?

00:08:57: Warum mich Kochen immer triggert.

00:08:59: Genau, ich habe da nichts großartig geändert!

00:09:02: Ich koche weiterhin Mittagessen aber ich habe Dinge für mich verändert und es bewusst wahrgenommen und häufig entsteht daraus indem ich es verstehe.

00:09:12: das ist bei mir ganz ganz wichtig.

00:09:14: wenn ich es erstmal bewusst wahr genommen habe und es dann verstehe woher es kommt kann ich auch einfach damit umgehen und vielleicht mit einem Lächeln darüber schauen.

00:09:25: In gewisser Weise setzen wir uns dann einfach unsere Krone auf.

00:09:29: Homecoming Queens, jetzt ist der Grünungsmoment!

00:09:32: Denn... Wir führen.

00:09:36: und wenn wir in dem Bild der Königin bleiben oder wenn wir hier in Teams denken die in beruflichem Kontext oder auch weil mehr an Familie denn Führung bedeutet nicht die absolute Kontrolle.

00:09:50: Führungskräfte, das kenne ich auch aus meiner beruflichen Vergangenheit.

00:09:55: Wo ich auch selber Führungskraft war und wo ich einige auch Führunkräfte kennengelernt habe... ...Führungscräfte die mit absoluter Kontrolle führen wollen.

00:10:05: in meiner Welt scheitern sie aber sie führen auch nicht in Liebe, in Geborgenheit und auch nicht insicherheit.

00:10:17: Je ein Mensch, der alles nur kontrollieren will ist kein guter Chef.

00:10:21: Ist da keine gute Führungsposition?

00:10:23: Und auch Königinnen die ihr Königreich nun mit Kontrolle führen haben keine Glück... Ich glaube keine glücklichen und darum geht es ja aber nicht.

00:10:34: Aber auch keine sicheren und selbstbestimmten Unterptane.

00:10:39: Führungen bedeuten nämlich auch nicht dass wir alles im Griff haben müssen.

00:10:45: Führen bedeutet Nichtkontrolle Nicht alles im Griff haben, aber ich mache mir bewusst was in mir passiert und was im Außen passiert.

00:10:57: Und entscheide von dort aus wie ich damit umgehe für mein Team statt einfach nur irgendwie unbewusst zu reagieren.

00:11:10: Und dann kommen genau diese Momente die dich treffen, die dich nerven, die sich überfordern Diese Momente, die dich richtig an deine Grenzen bringen.

00:11:24: Und wenn du schon einige Folgen von Homecoming Queen gehört hast dann sind dir bestimmt diese Momente auch als vielleicht sogar als Berat von Momente in Erinnerung geblieben.

00:11:35: und vielleicht kennst du auch diesen Satz den ich dann immer gerne sage der mir auch gesagt hat der mir echt die Augen geöffnet hat weil es ein ganz großer Zaubersatz ist Wenn es darum geht Situationen sich bewusst zu machen was dich trifft Betrifft dich.

00:11:52: Wenn es dich trifft, hat es irgendetwas mit dir zu tun!

00:11:55: Wenn es Dich nervt, hat das irgendwas mit dir zutun!

00:11:58: Wenn Es Dich überfordert, hattest irgendwas mit Dir zu tun nicht mit dem Gegenüber.

00:12:02: und wenn es sich an Deine Grenzen bringt er ist deine Grenze, nicht die der anderen.

00:12:09: Und vielleicht kennst Du genau diese Situation?

00:12:12: Dein Kind macht etwas und du reagierst stärker als du eigentlich willst.

00:12:17: Dein Partner macht was und du regierst Stärker als Du eigentlich willst Dein Umfeld im normalen Alltag passiert etwas und du reagierst stärker.

00:12:27: Das zieht sich so durch den ganzen Tag, obwohl du es eigentlich gar nicht willst!

00:12:31: Du wirst lauter, du wirst genervter, du bist schneller... Und oft denken wir dann, ich müsste mich besser in Griff haben.

00:12:40: Man muss doch gar nicht so reagieren.

00:12:43: Warum kann ich nicht ruhig bleiben?

00:12:46: Aber vielleicht geht das gar nicht darum, sondern darum zu verstehen warum genau dich so das trifft Indem du es dir bewusst machst und nicht einfach zu reagieren, zu funktionieren, raus aus dem Funktionsmodus hin zum bewussten Modus.

00:13:05: Hin denn da beginnt genau die Führung!

00:13:10: Nicht beim Kind, nicht beim Partner, nicht bei der Dame an der Kasse oder den Trottel auf dem Parkplatz sondern bei dir weil genau auch da das Retten einsetzt wenn es eng wird wenn es unangenehm wird.

00:13:27: Dann wollen wir es schnell lösen, beruhigen und glatt ziehen für unser Kind, für die anderen um uns herum aber hatten ja schon ehrlich gesagt oft auch für uns selbst, für unser kleines Ich was selber verletzt ist.

00:13:42: Und Führung heißt ich bleibe im Moment in der Situation auch wenn es gerade unangenehm ist.

00:13:51: Ich halte mich statt sofort zu handeln, vielleicht atme ich einmal tief durch?

00:13:55: Vielleicht mache ich mir diese Situation einfach mal bewusst und ich handle nicht aus der Reaktion heraus, ich handle den nicht unterbewusst sondern ich denke vielleicht mal kurz darüber nach.

00:14:08: Ich gebe mir einen Moment, ich setze mal kurz den Angehakt schon und denke darüber nach wie möchte ich denn eigentlich reagieren?

00:14:14: kann ich auch anders reagieren?

00:14:16: Wie fühlt es sich dann für mich auch richtig an?

00:14:20: und jetzt stell dir mal deine Familie als ein Team vor.

00:14:24: Und in einem Team, so ist es jedenfalls für mich, jeder ist wichtig, jeder bringt seine Stärken mit, jeder bringt auch Schwächen mit die vielleicht von anderen kompensiert werden können weil das vielleicht gerade die Stärke von dem Anderen ist.

00:14:36: Jeder hat seinen Platz, jeder darf was sagen.

00:14:38: Es kann natürlich dadurch auch zu Konflikten kommen aber jeder hat halt auch so seine Aufgabe.

00:14:48: und dann gibt es jemand der gibt Orientierung nicht um zu bestimmen, sondern um Richtung zu geben.

00:14:59: Und wenn ich häufig so bei Teamgedanken, Teamfähigkeit und so weiter spreche dann kommt gerade in der sozialen Welt ist es ja so ach der Bestimmer das ist ja mal der Laute und er will immer voran und der hat ja auch so oh der ist ja immer so der will immer der Chef sein.

00:15:21: Vielleicht gibt es dem.

00:15:22: Aber in einer Gruppe, wo es kein Bestimmer gibt, wo's nicht diese Kinder oder diese Erwachsenen oder diese Menschen gibt, die einfach auch mal was bestimmen wollen und vorangehen und sagen so wir machen das jetzt so ich gebe euch Orientierung und da lang!

00:15:42: Vielleicht würden wir es manchmal auch gerne können und vielleicht gibt's sogar zwei in einer Gruppe, die das auch gut könnten.

00:15:48: Und es ist eine Stärke auch eine Führungskraft zu sein.

00:15:51: Es ist eine stärke wenn wir Orientierung geben können und auch einmal bestimmen und das aushalten zu können Mal auch gegen Eine Richtung vorzugehen weil da ging es geht es auch ganz häufig um auszuhalten Weil wenn ich dann sage aber warum bestimmst du nicht?

00:16:04: ah nee das kann ich nicht.

00:16:06: Also das liegt mir gar nicht dann so zu bestimmen.

00:16:09: Ich möchte lieber so Ja, natürlich.

00:16:11: Wir würden gerne die Erstmal-Uns-Hinsätze in einen Sitzkreis machen und dann alles ausdiskutieren.

00:16:17: Manchmal braucht es einfach um wirklich zum Ziel zu kommen und wirklich auch Entscheidungen zu treffen.

00:16:23: Manche Entscheidungen müssen ja zeitkritisch jetzt ist aber getroffen werden.

00:16:29: Da hilft das nicht sondern einer gibt die Orientierung Und gar nicht um über andere zu bestimmen, sondern die Richtung zu gehen.

00:16:39: Wir haben das Ziel und da geht es jetzt lang.

00:16:40: Wir probieren's einfach mal!

00:16:42: Und dieser Jemand bist auch du – nicht alleine aber mit Verantwortung gerade als Elternteil, als Mama, als Queen im Familiensystem.

00:16:57: Das bedeutet auch, du wirkst nicht nur auf dein Kind, sondern du wirks auf das ganze System auf die Stimmung, auf die Dynamik, auf das was möglich wird.

00:17:09: Und in der Vorbereitung auf diesem Podcast habe ich gesagt, es ist aber auch schon irgendwie cool dass sich das Ganze gestalten kann und auch da die Führung zu übernehmen damit hab' ich kein Problem, aber manchmal wird mir das halt echt einfach viel!

00:17:23: Aber da auch wieder so diesen Druck zu nehmen ja gut dann gebe ich halt mal Impulse die vielleicht nicht perfekt sind, also nicht durch Perfektion sondern halt einfach durch Klarheit indem ich versuche die meisten Entscheidungen.

00:17:38: Viele Entscheidungen!

00:17:39: Vielleicht die eine oder andere Entscheidung?

00:17:41: Also brich es einfach runter Nicht das schon wieder diese Perfktion reinbringen.

00:17:44: Ich muss jede Entscheidung perfekt lösen und ich muss total in meiner selbst In meine Klarheit, die ich natürlich immer habe, nicht Diese Entscheidung treiben Nicht durch Perfektion, sondern durch Klarheit in den meisten Entscheidungen.

00:17:59: Und daraus entstehen Werte und die sind ja wie wer aus dem vorherigen Folgen schon wissen.

00:18:06: Werte sind einfach ganz tiefe Wurzeln nicht weil du sie aufschreibst.

00:18:10: also ein Familienwert entsteht nicht indem Du den Poster kaufst und es über den Tisch hängst.

00:18:16: Es ist auch.

00:18:16: ich habe mich früher mal gefragt Ich würde so gerne mal mit meinem Partner würde ich gerne Familienwerte bestimmen nach denen wir leben sollen.

00:18:26: Vorbereitung des Podcasts ist mir aufgefallen.

00:18:29: Die entstehen ja aber nicht, dass du sie aufschreibst oder dass du sich auf sie einigst sondern viel mehr.

00:18:34: es ist doch einfach das ich deine Familienwerte daraus entwickeln indem Du sie lebst!

00:18:41: Du kannst... wer weiß was drauf schreiben wenn du sie später nicht lebst?

00:18:44: Oder du würdest gerne den Wert XY haben.

00:18:49: Wenn du ihn aber nicht lebst, weil du es nicht hinbekommst oder weil vielleicht aus dem anderen System kommende Menschen den nicht leben können, dann wird er sich nicht etablieren in deiner Familie.

00:18:58: Und wenn du mit jemandem zusammenlebst der teilweise auch konträre Werte einfach mit in die Familie bringen kann das auch durchaus zu Konflikten führen.

00:19:08: Aber trotzdem in jedem Moment lebst du dich und lebst Du dann halt auch ein gestaltes dein Wertesystem in Deiner Familie.

00:19:19: Wie sprichst du, wenn es schwierig wird?

00:19:21: Bleibst du verbunden oder gehst du in den Kampf.

00:19:25: Hältst du aus oder kontrollierst du und jedes einzelne ist gar nicht wertend.

00:19:32: wie sprich so wenn es Schwierig wird?

00:19:35: Es gibt Familien die werden dann ganz ruhig bedächtigt.

00:19:39: Wenn es schwierig würde kommen wir mal zur Ruhe und denken drüber nach.

00:19:45: vielleicht schon mitbekommen habe.

00:19:46: Ich bin den Lateinamerikanstück weit aufgewachsen, der da spricht.

00:19:49: niemand leise und bedacht wenn es schwierig

00:19:51: wird.".

00:19:52: Da wird hitzig diskutiert!

00:19:53: Da wird alles in alle Emotionen einen Top geworfen und da wird die richtig große Suppe gekocht.

00:20:00: also auch mir ist das auch wieder die letzten Tage so bewusst geworden dieses absolut überemotionalisieren und diese Dramatik dort reinzubringen.

00:20:13: Wenn man Liebeslieder aus Lateinamerika hört, da weiß man erst wie Herzschmerz sich anfühlt.

00:20:17: Da können deutsche Balladen aber... Die kratzen noch nicht mal an der Oberfläche.

00:20:23: Der eine sagt, was ist das für ein Schnulz?

00:20:25: Und der andere sagt so, das beschreibt aber genau das Tiefe des Gefühls und deswegen möchte ich auch gar nicht in diese Bewertung gehen.

00:20:32: Was ist denn richtig?

00:20:33: Bleibst du verbunden oder gehst du in den Kampf?

00:20:36: Weil es kann richtig sein!

00:20:38: Wenn wir bewusstes entscheiden ja gut dann vielleicht ändert sich auch von Situation zu Situation.

00:20:43: hältst Du aus oder kontrollierst Du?

00:20:46: Findest du vielleicht in deinem Wertesystem eine Balance, wo ich was aushalte aber auch kontrollieren möchte?

00:20:53: Und genau das ist Führung.

00:20:54: Bewusste Entscheidung und gar nicht!

00:20:58: Aus dem Leben heraus, aus dem Leben der Werte, aus des Lebens, dass dir vor die Füße geschmissen wird entstehen die Werte für deine Familie.

00:21:08: Das bedeutet nichts, es ist immer leichtes Aber solltet ihr auch nicht den Druck aufbauen sondern einfach vielleicht ein Stück weit ist, einfach nur zu akzeptieren.

00:21:19: Das ist immer meine erste Hilfe im Maßnahmen.

00:21:22: Akzeptiere es erstmal, dass das so ist.

00:21:24: und dann gucken wir mal was entsteht.

00:21:26: Nichts bedeutet nicht, dass du immer ruhig bleibst!

00:21:29: Du musst nicht immer ruhigt bleiben.

00:21:30: Vielleicht hat das auch überhaupt nichts mit dir zu tun?

00:21:33: Ich möchte nicht immer ruhig bleiben ich bin manchmal laut, ich bin manchmal... Da kommt die Latina durch.

00:21:40: Nicht, dass tu alles richtig machst.

00:21:42: Du weißt ja gar nicht, was richtig ist ob es in dem Moment wirklich das richtig ist, sondern du wirst es erst im Nachgang.

00:21:49: Retrospectiv wirst Du halt einfach als Erst erkennen Sondern dass Du immer wieder zurück kommst zu Dir in der Reflexion, vielleicht nochmal drüber nachdenken und dann wieder eine bewusste Entscheidung zu treffen.

00:22:03: Die nächste bewusster Entscheidung baut ihr auf die Erinnerung und die Erkenntnisse aus der letzten Entscheidung auf Wenn du sie bewusst triffst und nicht wenn du sagst okay also über alle Entscheidungen bin ich sechsmal links gegangen Also vier mal rechts also sechs Mal trifft vier Links.

00:22:19: Sondern dass Du immer wieder zurück zu dir kommst Zurückkommst zu dir Und deine Familie passiert nicht einfach.

00:22:28: Und vielleicht ist auch genau das der Punkt, in dem wir oft aussteigen.

00:22:32: Weil es leichter ist im Alltag einfach weiterzumachen.

00:22:34: Weil's leichter auch ehrlich gesagt ist, im Alltag einfach zu funktionieren und manchmal darf das auch sein.

00:22:39: Aber... Es ist so viel wertvoll an!

00:22:42: Es fühlt sich so viel richtiger an in meiner Welt als wenn mir wirklich hinzuschauen.

00:22:47: Und genau da liegt der Unterschied.

00:22:54: Mache ich einfach im Alltal weiter weil es leicht er ist?

00:22:56: Oder suche ich Dinge die mich wirklich wirklich an meine Grenzen kriegen wo es mir wirklich wirklich wehtun, also die richtig Guss-Eisern empfangen.

00:23:05: Lohnt es sich da nicht wirklich mal hinzuschauen?

00:23:08: Denn das ist der Unterschied zwischen funktionieren und führen.

00:23:12: Zwischen funktionieren... ...und wirklich leben in meiner Energie!

00:23:18: Und aus Deiner Entscheidungen, Deine Reaktionen und Deinen Umgang mit Dir selbst entsteht so jeder Tag aufs Neue in Deiner Energie.

00:23:31: Und genau das sehen deine Kinder.

00:23:33: Nicht wie perfekt du bist, sondern wie du mit dir umgehst wenn es schwierig wirst!

00:23:40: Sie sehen dass du dich nicht rettest, sondern dass du in Liebe, Geborgenheit und Sicherheit Dich selbst fühlst.

00:23:51: Genau das spiegelst Du deinen Kindern damit sie das später auch selber so in ihrem Leben integrieren können.

00:23:59: So Queens wollen wir den April mal abschließen.

00:24:01: zum Thema Wachstum In dieser Folge ging es wirklich um echte Veränderungen, darum dass sie Zeit braucht.

00:24:34: Raum!

00:24:35: und oft auf Verbindung.

00:24:36: Ich merke immer wieder, der Podcast öffnet etwas – er stößt Prozesse an!

00:24:41: Und gleichzeitig entsteht bei vielen dieses Gefühl damit nicht alleine weitergehen zu wollen.

00:24:46: Genau daraus wächst gerade etwas Neues.

00:24:49: ich habe das Gefühl dass wir als Mamas diesen ehrlichen Raum für echte Reflexion, für ehrliches Aussprechen von Wahrheiten nicht immer bekommen.

00:25:01: Und genau daraus wächst gerade etwas Neues.

00:25:04: Ab März möchte ich monatliche Courses anbieten als begleitenden Raum zum Podcast, ein Ort zum Innerhalten, reflektieren und in Verbindung gehen ohne Druck oder Selbstoptimierung sondern ehrlich getragen und menschlich.

00:25:17: noch nichts ist festgelegt aber die Intention also quasi eine Minivision ist klar Raum halten für echte Veränderungen.

00:25:25: wenn ihr das ruft hört einfach weiter zu.

00:25:27: mehr darf in Ruhe stehen.

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